Bauarbeiten an den Straßen sorgen für Umleitungen in Achern und Oberkirch
B3 ist im Süden Renchens nach dem Osterfest gesperrt

Die Sanierungsarbeiten entlang der Appenweierer Straße in Oberkirch liegen gut im Zeitplan. | Foto: Stadt Oberkirch
  • Die Sanierungsarbeiten entlang der Appenweierer Straße in Oberkirch liegen gut im Zeitplan.
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Ortenau (dh). Großbaustellen, wie die Umgestaltung der Oberkircher Innenstadt mit einer Fußgängerzone und einem verkehrsberuhigten Bereich, stehen derzeit im Raum Achern und Oberkirch nicht an. Die Bautätigkeit, die im vergangenen Jahr nach 17 Monaten in Oberkirch beendet wurde, stellte für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar.

In der Kreisstadt wird zwar auch in diesem Jahr kräftig gebaut, doch längst nicht in der Dimension wie in den Jahren 2016 und 2017. Das größte Projekt in Oberkirch ist derzeit die Kanalsanierung in der Appenweierer Straße. Für den aktuellen Bauabschnitt der Kanalsanierung entlang der Appenweierer Straße war ursprünglich vorgesehen, dass bereits Ende November 2017 die Strecke wieder freigegeben wird. Durch Umstellungen im Bauablauf kann der Abschnitt bis zur Straßburger Straße jedoch erst Ende Februar freigegeben werden. Durch den abgeänderten Ablauf spart die Stadt Geld. Die beauftragte Baufirma plante ursprünglich, nach Abschluss des Abschnitts bis zur Esperantostraße sofort mit den Kanalbauarbeiten bis zur Straßburger Straße zu beginnen. Abweichend davon hatten sich die Stadtwerke entschieden, erst sämtliche Versorgungsleitungen bis zum Ende des dritten Bauabschnittes, von der Einmündung Esperantostraße bis auf Höhe der Aral-Tankstelle, zu verlegen. Dadurch werden zusätzliche Provisorien und Notversorgungen vermieden, was geringere Kosten zur Folge hat. Die Gesamtbauzeit, die bis Ende Mai geplant ist, bleibt jedoch von dieser Änderung im Bauablauf unberührt.

In Achern geht es mit der Fortsetzung der Sanierung und dem Umbau der Oberacherner Straße, vom Kreisverkehr bis zur Acher, ab März weiter. Darüber hinaus sind weitere Vorhaben geplant, die allerdings noch nicht als gesichert gelten, da der Doppelhaushalt für die Jahre 2018 sowie 2019 noch nicht beschlossen ist und entsprechende Ausschreibungen warten müssen. Betroffen sind davon mehrere Baustellen: In der Pappelallee soll ab dem Frühjahr die Wasserleitung saniert werden. Im weiteren Verlauf steht der Ausbau der Karl-Hergt-Straße voraussichtlich im Spätjahr an, was in Kombination und Abstimmung mit den Außenanlagen zum Südostflügel der Illenau in Angriff genommen werden soll. Vorgesehen ist ebenso der Endausbau der Franz-John-Straße ab dem Frühsommer. Die Sanierung der Wasserleitung in der Straße Am Stadion soll ebenfalls ab dem Frühsommer erfolgen. Ab Sommer wäre die Sanierung des Straßenbelags sowie der Radweg in der Straße Bachmatten in der Verlängerung der Eisenbahnstraße ab Bahnunterführung bis zur Kreisverkehrsfläche in der Infrastrukturstraße an der Reihe.

Auf eine zeitlich recht lange andauernde Baustelle müssen sich die Bürger in Renchen einstellen. Die dicht nacheinander folgenden Brücken über den Mühlbach und die Rench, über welche die B3 führt, müssen saniert werden. Die südliche Einfahrt nach Renchen wird deshalb gesperrt sein. Das Regierungspräsidium Freiburg plant als Bauherr eine Bauzeit von acht Monaten ein. Begonnen werden soll mit den Arbeiten ab dem 8. April, direkt nach Ostern. Von der Sperrung der B3 sind täglich bis zu 14.000 Fahrzeuge betroffen. Als Umleitung wird die leistungsfähige Umfahrung Renchens dienen. Damit die Umsatzeinbußen für den Handel nicht zu groß ausfallen, planen der Wirtschaftsförderer Stefan Gutenkunst und die Werbegemeinschaft Renchen gemeinsam zahlreiche Aktionen, um die Kunden weiterhin vom Einkaufen in Renchen zu begeistern.

Eine weitere Baustelle ist die Ulmer Gass, die Verbindungsstraße zwischen Renchen und Ulm, die einen neuen Belag bekommt sowie im Bereich der Hohlgasse verbreitert wird.

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