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Beiträge zur Rubrik Extra

Zum 25. Firmenjubiläum ließ Joseph Holzer eine ehemalige Interflug nach Biberach holen.
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Hydro ist ein Unternehmen der Luftfahrtindustrie
Ein Flugzeug neben der Schwarzwaldbahn

Biberach (ro). Wer mit der Schwarzwaldbahn fährt, kann auf Höhe von Biberach durch das Fenster ein Flugzeug entdecken. Was macht denn ein Flieger hier? Er gehörte zur Interflug, einer Airline aus der ehemaligen DDR. Aus Ost-Berlin über Stuttgart kam das Flugzeug in die Schwarzwaldgemeinde und steht fortwährend auf dem Betriebsgelände von Hydo. Hydro ist ein mittelständisches Familienunternehmen der Luftfahrtindustrie. Es produziert Geräte und Werkzeuge, die für die Wartung und Herstellung von...

  • Biberach
  • 24.10.18
Die Frauen der Gruppe "Junges Hausach" kümmern sich um den liebevoll angelegten Abenteuerweg.

Abenteuerweg ist Familien-Ausflugsziel
Hier haben Kinder richtig Spaß

Hausach (cao). Der Hausacher Abenteuerweg ist ein echter Tipp. Die Eröffnung des besonderen Wanderpfades war im September 2010. Der rund 2,8 Kilometer lange Parcours, der an der Wassertretanlage beginnt, an der Grillhütte auf dem Kreuzberg und Burg Husen vorbeiführt, ist bestens geeignet für einen Familienausflug. Dass es so ist, dafür sorgen inzwischen zwölf Mitstreiterinnen, anfangs waren es acht Frauen von der Gruppe "Junges Hausach". Sie hatten ihre Idee liebevoll und aufwändig umgesetzt....

  • Hausach
  • 24.10.18
Stefan Hattenbach, Bürgermeister Gemeinde Kappelrodeck

Heimatentdecker-Tipp von Bürgermeister Stefan Hattenbach
Beim Wandern die Aussicht genießen

Wo ist es schöner regionale Spezialitäten zu genießen, als da wo sie wachsen. Die Kulturlandschaft des Achertals ist geprägt vom Obst- und Weinbau, deshalb mein Tipp: Wandern auf dem Schnapsbrunnenweg mit Raststationen auf Höfen, Ausblicken zur Hornisgrinde und bis nach Straßburg und die Vogesen – Verpflegung für Wanderer aus den Getränkebrunnen inklusive. Und auf dem Dasenstein können Wanderer Badens schönste Aussicht genießen und den Blick über die berühmten Kappelrodecker und Waldulmer...

  • Kappelrodeck
  • 24.10.18
Viel übrig ist leider nicht mehr von den mächtigen Gerichtseichen, die einst im Gottswald standen.

Wilde Säue und mächtige Eichen
Im Gottswald wurde einst Gericht gehalten

Offenburg-Griesheim (tf). Viel ist nicht mehr übrig vom ehemaligen Platz des Waldgerichtes im Gottswald – nur ein Bänkle neben einer Schautafel erinnert an die mächtigen Bäume und den Gerichtsplatz. Die vier Orte Bühl, Griesheim, Waltersweier und Weier bildeten die Gottswaldgenossenschaft des 400 Hektar großen Gebietes. Die Bürger holten dort Bau- und Brennholz, Heu und Laubstreu. Der bereits 1289 erwähnte Wald war früher eine gut gefüllte Speisekammer. Die Bauern ließen ihre Schweine im...

  • Offenburg
  • 24.10.18
Die Kirche in Ottenhöfen ist ein Kleinod, denn sie ist nach dem Vorbild skandinavischer Stabkirchen gebaut.

Stabkirche in Ottenhöfen
Skandinavien als Vorbild für eine Kirche

Ottenhöfen (gat). Die evangelische Kirche in Ottenhöfen hat eine außergewöhnliche Geschichte. Das Gotteshaus in der Weihermatt ist nach skandinavischem Vorbild eine Stabkirche. Wie bei den Stab- oder Mastenkirchen in Norwegen und Schweden bildet eine Holzkonstruktion den Baukörper. Schulzimmer war kein geeigneter Andachtsraum Dass in Ottenhöfen vor mehr als 80 Jahren eine evangelische Kirche gebaut wurde, verdankte die damals bestehende Kirchengemeinde mit 42 evangelischen Christen zu...

  • Ottenhöfen
  • 24.10.18
Der Friedwald in Memmprechtshofen

Erster im Ortenaukreis
Friedwald als Bestattungsform

Rheinau-Memmprechtshofen (rek). Im Friedwald in Rheinau wird die Asche Verstorbener wird in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der in einem ausgewiesenen Waldstück steht. Hier sind die Gräber schlicht und einfach, ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Die Grabpflege übernimmt die Natur. Der Friedwald Rheinau war der erste seiner Art im Ortenaukreis und liegt im Memprechtshofener Walddistrikt Kuttenau.

  • Rheinau
  • 24.10.18
Der Fluchttunnel im Kanzlerkeller führt unter der Stadtmauer hindurch.

Gewölberkeller aus dem Mittelalter
Die Offenburger Unterwelt

Offenburg (tf). Offenburg ist nicht nur oberirdisch immer einen Besuch wert, auch unter dem Pflaster finden sich uralte Schätze. Über 130 historische Gewölbekeller, die überwiegend aus dem Mittelalter stammen, haben den Stadtbrand von 1689 überstanden. Viele Meter tief unter den Straßen, oft nur über mehrere Treppen zu erreichen, dienten sie einst als Vorrats- und Fluchträume. So befindet sich direkt unter den Pagoden und dem Kriegerdenkmal in der Hauptstraße das Tonnengewölbe, in dem vor...

  • Offenburg
  • 24.10.18
Des Nachts soll am Schwarzen Kreuz ein Schwarzer Ritter auf unvorsichtige Wanderer warten.

Unterwegs auf dem Sagenrundweg
Traumhafte Aussichten und schaurige Mythen

Appenweier-Nesselried (tf). Im kleinen Örtchen Nesselried, einem Ortsteil von Appenweier, gibt es einen besonderen Rundweg. Auf zehn Kilometern Länge führt der gut zu laufende Weg den Besucher nicht nur zu wunderbaren Ausblicken, sondern auch zu Sagen und Mythen. Auf der Strecke ist auf den zutreffenden Wegschildern ein blaues Melusinensymbol aufgeklebt. An markanten Stellen befindet sich ein eigenes Wanderschild "Nesselrieder Sagenrundweg". An neun besonderen Orten erfährt der Wanderer von...

  • Appenweier
  • 24.10.18
Der original Masten der Schwarzenbruch-Schwer-Flussspat-Seilbahn zeigt  schon von weitem den Weg.

Mineralien und Mathematik interaktiv präsentiert
Von Ikosaedern und anderen Körpern

Oberwolfach (tf). Auf den ersten Blick haben Mineralien und Mathematik nicht viel gemeinsam. Wenn man aber nun diese zwei besonderen Schwerpunkte in seiner Stadt hat, dann sollte man vielleicht versuchen, welche zu finden, dachten sich auch die Gründer des "MiMa" Museums in Oberwolfach und verbanden die einzigartigen Exponate des Mineralienmuseums und das Wissen des Mathematischen Forschungsinstituts miteinander. Herausgekommen ist ein Museum, das seit Oktober 2013 die Schnittstellen und...

  • Oberwolfach
  • 24.10.18
Die Trachten sind liebevoll in Szene gesetzt.

Ein Besuch im Schwarzwälder Trachtenmuseum
Ansprechend drapiert und in Szene gesetzt

Haslach (cao). Brauchtum und Heimatgeschichte werden im Schwarzwälder Trachtenmuseum lebendig. Im Alten Kapuzinerkloster wird die Vielfalt regionaler Trachten gezeigt. Ein Rundgang mit dem ehrenamtlichen Museumsleiter Alois Krafczyk macht Spaß. Liebevoll drapiert und in verschiedenen Szenen dargestellt, sind die Trachtengruppen zu sehen – vor einem Holzscheid, einer Malerei oder mal in der Bauernstube. Trachten von der Ortenau und aus Regionen der Schweiz Die Eröffnung des Museums wurde...

  • Haslach
  • 24.10.18
Hoch über Ortenberg liegt der Bühlwegfriedhof, auf dem die Schlossherren bestattet wurden.

Grabmal der Familie Berckholtz
Ewige Ruhe mit Blick auf Schloss Ortenberg

Ortenberg (gro). Zwischen Ortenberg und Käfersberg gelegen ist der Bühlweg-Friedhof mit seiner Kapelle ein ganz besonderer Ort. Es ist nicht nur die Ruhe, die er ausstrahlt, die teils alten Gräber erinnern auf besondere Weise an die Geschichte der Gemeinde. Alt-Ortenberger wurden und werden hier ebenso begraben wie die Herren von Schloss Ortenberg. Im neogotischen Stil gehalten ist die letzte Ruhestätte der Familie von Berckholtz. In der unterirdischen Gruft fand nicht nur der Erbauer von...

  • Ortenberg
  • 24.10.18

Brecht-Stadt Achern
Wo Brecht seine Oma besuchte

Achern (set). Der deutsche Dramatiker Bertolt Brecht hat seine Ursprünge in Achern. Viele Menschen verbinden mit Bertolt Brecht eher die Stadt Augsburg. Dennoch: Achern kann sich durchaus Brecht-Stadt nennen. Sein Vater Berthold Friedrich Brecht wurde am 6. November 1869 in der Stadt geboren. Zeit seines Lebens war er leitender Direktor eines Unternehmens. Brecht Junior verbrachte in seiner Jugend oft Ferientage in Achern bei seiner Familie, genauer: bei seiner Großmutter.

  • Achern
  • 24.10.18

In Prinzbach lebten einst reiche Menschen
Ein Darlehen für den Bischof

Biberach-Prinzbach (ag). Ein wirklich schmucker Ort ist Prinzbach immer noch. In früheren Zeiten war er zudem unglaublich reich. Dieser Reichtum basierte auf Silbervorkommen. Mit diesem finanzierten die Geroldsecker nicht nur ihre Burgen. Es verhalf einem von ihnen 1260 sogar auf den Straßburger Bischofsstuhl. Mehr noch als fromme Gebete waren hierbei Silberstücke hilfreich. Die gab auch ein Prinzbacher Bürger mit einem Darlehen.

  • Biberach
  • 24.10.18

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