12. August 2017, 22:00 Uhr | 0 | 2 Leser

FUSSBALL: Karlsruher SC – Bayer Leverkusen 0:3 n.V.
KSC wehrte sich bis zur Verlängerung

Der Karlsruher Burak Camoglu (links) und der Leverkusener Wendell kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Burak Camoglu (links) und der Leverkusener Wendell kämpfen um den Ball. (Foto: Foto: Uli Deck/dpa)

Karlsruhe. Die "Abschluss-Allergiker" von Bayer Leverkusen ließen Heiko Herrlich bis in die Verlängerung zittern, bescherten ihrem neuen Trainer dann aber doch noch einen klaren Sieg bei dessen Pflichtspiel-Premiere. Trotz schwacher Chancenverwertung setzte sich die Werkself 3:0 n.V. (0:0) in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Karlsruher SC durch. Selbstvertrauen für den Bundesliga-Auftakt am Freitag bei Rekordmeister Bayern München holten sich die Bayer-Profis damit aber sicher nicht. Neuzugang Dominik Kohr (93.), Joel Pohjanpalo (99.) und Leon Bailey (105.) trafen für die Rheinländer.

Der KSC wehrte sich nach Kräften und hatte seinerseits in der 13. Minute die große Gelegenheit zum ersten Tor. Oskar Zawada scheiterte an Bayer-Torwart Bernd Leno. Auf der Gegenseite ließen Kai Havertz (17.), Admir Mehmedi (24.) und Kohr (45.+1) Chancen liegen. "Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen unangenehmen Gegner", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler erleichtert. Beste Spieler aufseiten der Leverkusener waren Kampl und Tah. Beim KSC konnten Pisot und Wanitzek überzeugen.