Kameradschaftspflege online
Ebersweirer Feuerwehr trifft sich im Netz

Sehr gut ausgerüstet und vorbereitet hielt Abt. Kdt. Ralf Stutz seinen Unterricht per Skype.
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  • Sehr gut ausgerüstet und vorbereitet hielt Abt. Kdt. Ralf Stutz seinen Unterricht per Skype.
  • Foto: Ralf Stutz
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Die Maßnahmen und Regelungen während der Corona-Krise treffen seit März 2020 auch die Feuerwehren im Ortenaukreis. Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten selbstverständlich auch für die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Abt. Ebersweier. Doch regelmäßiges Hände waschen mit anschließender Desinfektion oder auch das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist nur ein kleiner Teil der "Probleme", welche die Kameraden aktuell umtreibt. Der Übungs- und Unterrichtsbetrieb ist seit zwei Monaten eingestellt und zurzeit prüft das Kommando der Feuerwehr Durbach, in enger Abstimmung mit dem Kreisbrandmeister und dem Landratsamt, wie sich eine Wiederaufnahme der Übungen gestalten und umsetzen lässt.
Einsätze fahren, technische Hilfe leisten, Gerätschaften in Schuss halten, die Routine nicht verlieren, alles schwierig in Zeiten, in welchen Abstandsregeln und Personenbegrenzungen gelten.
"Nicht zu unterschätzen ist auch das Thema Kameradschaft und Teambuilding" erklärt Ralf Stutz, Kommandant der Abt. Ebersweier, "in den reinen Einsätzen lernt man nichts, da muss man funktionieren und sich vor allem auf jeden Einzelnen verlassen können".
Um zumindest ein bisschen, wenn auch nur theoretisch, in Form zu bleiben, treffen sich die Kameraden der Ebersweirer Wehr regelmäßig per Skype im Internet zum Unterricht und Austausch. "Es ist schön, die Kameraden und auch Freunde zumindest am Bildschirm immer mal wieder zu sehen und zu sprechen", so Marco Kuderer. Vier Brandeinsätze hat die Durbacher Wehr in diesem Jahr bereits zu verzeichnen, zum Austausch bleibt da aber wenig Zeit. Wenn nachts um 02:30 Uhr der Meldeempfänger zum Einsatz ruft, ist man froh, wenn man gegen 06:00 Uhr morgens wieder nach Hause und ins Bett kann.
Immer am Mittwoch, zu den üblichen Übungsterminen, kommt von Kommandant Stutz ein Link für das nächste Online Meeting. Im Schnitt 10 bis 12 aktive Feuerwehrmänner nehmen das zweistündige Angebot gerne an und beteiligen sich rege an den Diskussionen. Dabei kommt auch der Spaß mit dem neuen Medium nicht zu kurz. "Es geht immer offen und locker bei uns zu, weil im Ernstfall immer alle an einem Strang ziehen und wissen was zu tun ist", merkt Ralf Stutz nicht ganz ohne Stolz auf seine Mannen an.
Doch trotz aller Möglichkeiten und neuen Medien ist das persönliche Treffen und das gemeinsame Arbeiten durch nichts zu ersetzen. Die aktiven Wehrleute scharren schon mit den Stiefeln und können den nächsten "echten" Übungstermin kaum abwarten. Gilt es doch für die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Abt. Ebersweier, Hab und Gut sowie das Leben des Nächsten zu schützen, getreu dem Motto "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr"!

Autor:

Tobias Schneider aus Durbach

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