Traumjahrgang für Durbacher Winzer
Qualität und Menge stimmen

Die Durbacher Winzer sind durch die Bank weg mit dem Jahrgang 2018 zufrieden.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Durbach (ge). Ein Traumjahrgang befindet sich in den Weinkellern der 13 Durbacher Weinbaubetriebe derzeit in Gärung. Das war einhellige Meinung beim Herbstgespräch in Durbach. Franz-Michael Freiherr von Neveu, auf dessen Weingut die Pressekonferenz stattfand, brachte die Stimmung auf den Punkt: "Einfach hervorragend."

99 Prozent der Jahresernte haben die Durbacher Winzer bereits eingebracht. Nur wenige Rebzeilen stehen noch in Erwartung auf eine Beerenauslese oder sogar wie im Fall der Winzergenossenschaft Durbach auf einen Eiswein 2018.

"Es stimmte in diesem Jahr alles, Qualität und Menge und das trotz der anhaltenden Trockenheit", so der Gastgeber in seinem Fazit. Dem konnten seine Kollegen nur zustimmen. So lagerte Thomas Männle, Sprecher der Durbacher Weingüter, wie seine Winzerkollegen auch, fast ausschließlich hochwertige komplexe Weine bis zur Beerenauslese mit Mostgewichten in Rekordhöhe ein. "Bei uns war es wie im Süden", fasste Josef Rohrer vom Weingut Schwörer zusammen. "Die Vegetation verlief hervorragend und bei der Weinlese gab es wegen der anhaltend guten Witterung in diesem Jahr keinen Stress." Für Rohrer wie für alle anderen auch sind die Rotweine die Gewinner des Jahrgangs. Aber auch die Qualität der Weißweine dank des stets gesunden Leseguts begeistert.

Innerhalb von drei Wochen brachte die Winzergenossenschaft 80 Prozent der Jahresernte in den Keller. Dabei kam an Spitzentagen auch die neue Kellertechnik mit einer Annahmemenge von über 300 Tonnen Traubengut an ihre Grenzen. 103 Grad Öechsle Mostgewicht wurde über alle Sorten eingelagert, die Spitze lag bei 130 Grad Öechsle. "Der Jahrgang übertrifft eindeutig den bisherigen Jahrhundertjahrgang 2003, sowohl bei den Mostgewichten als auch bei der Qualität des Traubenguts", so WG-Geschäftsführer Stephan Danner. Für diese Qualität haben die Mitgliedswinzer einiges getan: Bis zu drei Millionen Liter Wasser wurden in die Reben zur Bewässerung angefahren.

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