Leserbrief
Gengenbach und die Baugebiete

Den Gengenbachern scheint das Geld geradezu zuzufliegen. Neubau des Kindergartens, Baugebiet "In der Spöcke eins" und "In der Spöcke zwei" und nun noch der Neubau des Sportparks neben der Hochschule, entlang der B3.

Na klar, ist doch ganz einfach, der Kindergarten wurde von Herrn Junker finanziert, der möglicherweise doch irgendwann noch bauen wird auf dem bezahlten Gelände. Die Spöcke- Baugebiete sind sowieso schon an die Häuslebauer verkauft und die alten Sportgelände, also die zwei Stadien und das große Fußballfeld, die bekommen einen neuen Zweck, werden abgerissen und vom Geld, der dann sicher herbeieilenden Bauherren, wird das dann alles refinanziert.
Klingt alles erst mal super positiv, was die Gengenbacher da vorhaben. Vergisst man dabei, dass Ortseinganges, kurz nach der leeren Fläche des künftigen Junker-Neubaus, eine Ruine steht. Bis vor kurzem hat man das üble Ausmaß immerhin nur von der Bahnlinie aus gesehen. Jetzt jedoch, nachdem nach den Winterstürmen die Bäume gefällt sind, sieht man das Drama auch, wenn man als Anwohner oder Tourist mit dem PKW in Richtung Altstadt fährt. Aber ist doch eigentlich gar nicht so schlimm, die Altstadt als solches entschädigt doch für so Manches, zumindest die Touristen.

Positiv auch, ein bisheriges Moorgebiet, oder zumindest ein sehr feuchtes Gebiet nahe der Kinzig – wer dort im Herbst schon einmal mit dem Hund gelaufen ist, weiß wovon ich rede –, wird Gewerbegebiet werden. Damit das künftige Gewerbe nicht abwandert in das benachbarte Berghaupten oder nach Ohlsbach. Die Erschließung läuft schon. Wir erinnern uns, es müssen ja Sportplätze neu gebaut und finanziert werden. Ah, verständlich. Man reißt also immer mehr Naturflächen an sich, um sie zu bebauen, nimmt aber die, die schon bebaut und teilweise zerfallen sind nicht in Angriff.

Verstehen Sie genauso wenig?
Dann bin ich ja schon mal nicht allein.

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