Karseen im Schwarzwald
Eine herbstliche Fototour zum Sankenbach- und Ellbachsee

Verschiedene Perspektiven bieten sich an, um den Sankenbachsee in Szene zu setzten.
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  • Verschiedene Perspektiven bieten sich an, um den Sankenbachsee in Szene zu setzten.
  • Foto: Alfred Schramm
  • hochgeladen von Alfred Schramm

Im nördlichen Schwarzwald gibt es mehrere, aus der Eiszeit stammende, sogenannte Karseen. Sie liegen in Talkesseln, deren Ränder steil abfallen und sind umgeben von Tannen, teilweise auch von einigen Laubbäumen. Viele dieser Karseen sind von Pflanzen überwachsen und im Laufe der Zeit verlandet. Nur noch ein kleiner Teil besteht aus einer Wasseroberfläche.

Auf alle Fälle, lohnt es sich für den Naturfotografen/innen, diese Seen und deren Umgebung mal aufzusuchen, denn sie bieten sich fast zu jeder Jahreszeit an, abgelichtet zu werden.

Die bekanntesten in der Nähe befindliche Karseen wären folgende:

Sankenbachsee, Ellbachsse, Wildsee, Huzenbacher See, Herrenwieser See, Buhlbachsee, Schurmsee und Glaswaldsee. Selbst der von Völkerscharen überlaufene Mummelsee zählt zu den Karseen.

Ich habe eine kleine Fototour zum Sankenbach- und Ellbachsee unternommen, denn gerade jetzt im Herbst, wenn das Laub bunt ist kann man an den genannten Seen, herrliche Aufnahmen erstellen.

Der Sankenbachsee, ist ein ursprünglicher Karsee der vollkommen verlandete. An seinem Platz wurde der heutige See in den 1980er-Jahre künstlich angelegt. Er liegt nicht weit von der Ortsmitte Baiersbronn entfernt. Man fährt über die Sankenbachstrasse, bis zum Wanderparkplatz beim Wildgehege. Vom dort aus, führt ein bequemer ca. 2 Kilometer langer Weg hinauf zum See. Nachdem Fotostopp am See, bietet sich noch ein Besuch des Sankenbachwasserfalls an. Er liegt ca. 600 Meter weit vom See entfernt.

Anfahrt: Über die B28 nach Freudenstadt, dann auf der B426 nach Baiersbronn.

Der Ellbachsee, befindet sich in einem sogenannten Gletscherkarkessel am Fuße einer Karwand. Oberhalb dieser Karwand befindet sich die Aussichtsplattform „Ellbachseeblick.“ Von dort hat man einen schönen Blick auf den See und in die Landschaft. Für den Abstieg zum See bieten sich zwei Möglichkeiten an. In der Nähe der Plattform führt ein sehr schmaler, steiler Pfad bei dem man sehr trittsicher sein sollte hinab zum See. Aber Achtung, es besteht Rutsch- Sturzgefahr! Die sichere Alternative wäre die ca. 3 Kilometer lange, abfallende Strecke über die bequemen Forstwege.

Anfahrt: Über die B28 bis zur "Kniebishütte" wo sich in deren Bereich an der B28 genügend Parkmöglichkeiten anbieten.

Mein Fazit: Es lohnt sich allemal diese Seen aufzusuchen. 

Ausführliche Information über https://www.schwarzwald-informationen.de/karseen.html

Viel Spaß bei der Tour!

Autor:

Alfred Schramm aus Gengenbach

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