Feuriges Jubiläum - 50 Jahre
Hexenbesen Verbrennung - Ende der Fasend

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Die traditionelle Verbrennung des Hexenbesens auf dem Rathausplatz in Gengenbach besiegelte das Ende des närrischen Treibens der Fasend 2022.
Geschätzte 500 Besucher wohnten diesem besonderen und feurigen Spektakel bei - immerhin hatte die Aufstellung und Verbrennung des Hexenbesens 50jähriges Jubiläum. Laut Chronik wurde der Hexenbesen in Gengenbach 1972 das erste Mal aufgestellt - und später verbrannt. 

Einmarsch der Narren

Nach der Begrüßung durch den Narrenrat liefen wieder die Kläpperlesmaidli und Kläpperlesbuben - gefolgt von Spättlehansele  und den Hexen - auf dem Marktplatz ein. 
Erst tanzten Spättle und Hexen noch gemeinsam und ausgelassen um den Besen und Feuerhaken, dann wurde der Feuerhaken durch die Spättle wieder abgebaut.
Anschließend umringten und bewachten Hexen und Spättle gemeinsam den noch unversehrten Besen, aber letztenendes gelang es dem Schalk nach einigen vergeblichen Versuchen doch wieder, den Besen in Brand zu setzen.
Nach kürzester Zeit brannte der (mit zugegebenermaßen weiterem Reisig umgebene) Besen lichterloh und entsandte seine Funken in die Gengenbacher Nacht. Dies alles  geschah natürlich unter den wachsamen Augen der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr.

Der Besen brennt

Wagemutige Hexen und Spättle tanzten anschließend aber noch eine Weile um das Feuer und sprangen durch die Flammen. Mit den erlöschenden Flammen versiegte aber auch die Tanzlust der Narren und das Spektakel endete gegen 20:00 Uhr.  
Die Gengenbacher Fasend 2022 endete später - wie gewohnt gegen Mitternacht - mit der Verbannung des Schalks zurück in den Niggelturm.

Autor:

Thomas Fay aus Hausach

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