Bundestagsabgeordneter zu Besuch im Lahrer Ortsteil
Kippenheimweiler wünscht sich bessere Nahversorgung

Johannes Fechner (MdB) und Tobias Fäßler (Ortsvorsteher von Kippenheimweiler)(v.l.n.r)
  • Johannes Fechner (MdB) und Tobias Fäßler (Ortsvorsteher von Kippenheimweiler)(v.l.n.r)
  • Foto: Wahlkreisbüro Dr. Johannes Fechner, MdB
  • hochgeladen von Marthe Roth

Kippenheimweiler (st). "Insgesamt geht es uns in Kippenheimweiler gut, doch würden wir uns eine bessere Nahversorgung wünschen", dies äußerte der Ortsvorsteher von Kippenheimweiler Tobias Fäßler gegenüber SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner bei dessen Besuch in Kippenheimweiler. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei gut, stellte Tobias Fäßler fest. Bedauerlich sei, dass es aber mittlerweile nicht mal einen Bankautomaten gebe. Auch die ärztliche Versorgung sei schwierig, weil es keinen Arzt vor Ort gibt. Es fährt auch kein Linienbus nach Kippenheim zu den dortigen Ärzten, so dass die Busfahrt nach Lahr die einzige Möglichkeit ist für eine medizinische Versorgung der Bürger ohne Auto. Die Linie 108 von Kippenheimweiler nach Lahr ist im Stadtgebiet Lahr die am stärksten frequentierte Buslinie, berichtete Fäßler, weshalb er sich eine Ausweitung des Bustaktes in Richtung Kippenheim wünscht.

Forderung nach Lärmschutz für Kippenheimweiler

Stolz ist Ortsvorsteher Fäßler darauf, dass man eines der schönsten Naherholungsgebiete mit dem Waldmattensee hat. Da es hier zu erheblichen Schnittverletzungen durch zerbrochene Glasflaschen von Besuchern gekommen ist, musste leider ein Glasflaschenverbot ausgesprochen werden, das seine Wirkung zeigt. Die Schnittverletzungen von Badegästen sind zurückgegangen. Im Auge hat der Kippenheimweiler Ortschaftsrat auch die Umgehungsstraße B3. Wenn es eine Brücke über die Bahnlinie einmal geben sollte, wäre Kippenheimweiler von zusätzlichem Lärm betroffen, so dass Ortsvorsteher Fäßler schon jetzt ausreichenden Lärmschutz für die Bevölkerung von Kippenheimweiler fordert. Mittlerweile besteht Kippenheimweiler zu 50 % aus Einwohnern, die Spätaussiedler sind oder russischen Hintergrund haben. Schule und Kindergarten sind deshalb gut ausgelastet. Ortsvorsteher Tobias Fäßler sieht insbesondere die jüngere Generation gut integriert, im Kindergarten und in der Schule seien etwa die Kinder an den Sprachkenntnissen kaum zu unterscheiden, insbesondere wenn zu Hause Deutsch gesprochen wird.

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