Badischer Architekturpreis
All Stars Award geht an Designer Philippe Starck

Philippe Starck

Kehl/Hornberg (st). Der französische Stardesigner Philippe Starck erhält im Rahmen des Badischen Architekturpreises den All Stars Award. „Mit diesem Preis möchten wir internationale Top-Stars der Architekturszene auszeichnen, deren Gebäude bei uns in Baden wahre Ikonen geworden sind“, begründet Jürgen Grossmann, Initiator des Badischen Architekturpreises, die Entscheidung. „Mit dem Duravit Design Center in Hornberg hat Philippe Starck Außergewöhnliches geschaffen. Der Preis würdigt die Unverwechselbarkeit seines architektonischen Schaffens, die Ergänzung und Vervollkommnung eines Ortes durch ein Gebäude und den Mut, etwas wirklich Neues zu kreieren. Das trapezförmige Bauwerk mit seiner Glas-Edelstahlfassade verleiht Hornberg ein markantes Gesicht und wertet in großem Maße unsere Heimat architektonisch auf", so Grossmann weiter.

Der Preis wird am 11. Oktober im Rahmen der festlichen Gala zur Verleihung des ersten Badischen Architekturpreises, im Europäischen Forum am Rhein (EFAR) in Neuried verliehen. Der All Stars Award wird an internationale Stars der Architekturszene, die im Südwesten Deutschlands außergewöhnliche Spuren hinterlassen haben, verliehen.

Duravit Design-Center

Das Gebäude: Das Duravit Design-Center entstand im Jahr 2004. Unter einem Dach vereinen sich dort Teile der Unternehmenssteuerung, Ausstellungsräume, sowie Service- und Trainingscenter. Der 19 Meter hohe Baukörper folgt mit seinem freien, trapezförmigen Grundriss den Gegebenheiten des Geländes. Die Fassade des fünfstöckigen Gebäudes besteht aus Glas und Edelstahlpanelen. Aber Starck wäre nicht Starck, wenn er nicht gleichzeitig eine humorvolle Geschichte erzählen würde: Zur Hauptverkehrsstraße hin stellt er ein Riesen-WC als Aussichtsplattform in den nachts illuminierten Hausausschnitt. Besucher können aus zwölf Metern Höhe das Schwarzwald-Panorama genießen. Dieser ikonographische Trick macht das Gebäude einzigartig, denn damit werden die Marke Duravit und deren Charakter räumlich sichtbar. Im Innenraum sind die fünf Ebenen des Hauses wie Schubladen aufgeteilt: Eine große und helle Multifunktionsfläche erhält ihr Licht durch großzügig verglaste Seitenwände und durch einen Glaszylinder im Haus, der wie eingeschoben von unten nach oben haushoch durch das Gebäude ragt. Zur besseren Orientierung erhielten die Geschosse jeweils eine Leitfarbe.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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