Das Salz in der Suppe
Gemeinden arbeiten bei Winterdienst Hand in Hand

Bauhofleiter Berthold Litsch (v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach, Bürgermeister Hans-Jürgen Decker und Bauhofleiter Willibald Käshammer vor 500 Tonnen Salz, das von den beiden Gemeinden Kappelrodeck und Ottenhöfen für den kommunalen Winterdienst eingelagert wurde.
  • Bauhofleiter Berthold Litsch (v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach, Bürgermeister Hans-Jürgen Decker und Bauhofleiter Willibald Käshammer vor 500 Tonnen Salz, das von den beiden Gemeinden Kappelrodeck und Ottenhöfen für den kommunalen Winterdienst eingelagert wurde.
  • Foto: Gemeinde Kappelrodeck
  • hochgeladen von Sebastian Thomas

Als "Salz in der Suppe" der Arbeit in den Gemeinden versteht Bürgermeister Stefan Hattenbach die interkommunale Zusammenarbeit. Zwar habe man keinen interkommunalen Bauhof in den Achertal-Gemeinden, aber man kooperiere wo möglich und sinnvoll. So auch im Winterdienst. 

Salz beschaffen die Gemeinden zusammen

Laut einer Pressemitteilung haben die beiden Gemeinden Ottenhöfen und Kappelrodeck über 43 Quadratkilometer Gemarkungsfläche mit zahlreichen Außenbereichen, Zinken und Einzelgehöften, Steilstrecken und einer "fordernden Topografie".

Insgesamt über 150 Kilometer Straßen, Geh- und Radwege und Plätze sind in der „Obhut“ der beiden Bauhöfe. Das Salz für den Winterdienst beschaffe man nicht nur im Sommer gemeinsam zu günstigen Preisen, es werde auch gemeinsam in der Salzhalle in Ottenhöfen gebunkert, deren Dach unlängst erneuert wurde.

Falls es zum Wintereinbruch kommt, sind Gemeinden gerüstet

"Die Salzhalle hier in Ottenhöfen bietet Platz genug für den Salzvorrat der beiden Kommunen, insofern ist die gemeinsame Lagerung sinnvoll und außerdem ein weiteres Zeichen des guten Miteinanders zwischen Rotwein- und Mühlendorf", so Bürgermeister Hans-Jürgen Decker in der Pressemitteilung.

Die Achertäler Bürgermeister und Bauhofleiter hoffen, dass von der eingelagerten Menge so wenig wie möglich gebraucht wird und damit die Salzberge möglichst wenig „abschmelzen“. Dennoch ist man gut gerüstet, falls es zu einem Wintereinbruch kommt: 500 Tonnen Salz der beiden Gemeinden liegen in der Ottenhöfener Salzhalle, dazu 50 Tonnen Splitt.

Zusätzlich sind im Silo auf dem Kappelrodecker Bauhof 50 Tonnen Salz eingelagert. Sorgen um die Haltbarkeit des Salzes müsse man sich nicht machen, versichern die beiden Bauhofleiter Berthold Litsch und Willibald Käshammer: Auch nach Jahren der Lagerung in Salzhalle und Silo sei das Salz rieselfähig und gut verwendbar.

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