Beliebte Vornamen 2025
So heißen Kappelrodecks jüngste Neubürger

Kappelrodeck (st) Nach der Jahresstatistik der Gemeinde Kappelrodeck wurden 48 Neugeborene im Jahr 2025 registriert - 20 Mädchen und 28 Jungen. Im Jahr 2024 waren es insgesamt 52 Geburten, davon 29 Mädchen und 23 Jungen. Zu den beliebtesten Vornamen gehörten 2025 bei den Mädchen Emma und Lia (je zweimal). Zu den beliebtesten Vornamen bei den Jungen gehört Toni (zweimal), so die Gemeinde Kappelrodeck in einer Pressemitteilung.

Damit ist die Zahl der Geburten in der vergleichsweise jungen Gemeinde weiterhin hoch, reicht aber weiterhin nicht, um die 79 Todesfälle im Jahr 2025 zu kompensieren. Stabilität in der Einwohnerzahl bringt der Zuzug. „Die Nachfrage von Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in unsere Gemeinde legen wollen, ist deutlich größer als das Angebot an Wohnraum, das es hier gibt. Die landschaftliche schöne und gleichzeitig gut angebundene Talausgangslage, verbunden mit hohem örtlichen Wohnwert und einer lebendigen und vielfältigen Gemeindegesellschaft überzeugen“, berichtet Bürgermeister Stefan Hattenbach. Mit einer engagierten Innenentwicklung und Förderprogrammen zur Schaffung von Wohnraum sowie einer maßvollen Außenentwicklung steuert die Gemeinde aktiv gegen einen Bevölkerungsrückgang und Wohnraumknappheit und ermöglicht es, in der Gemeinde wohnhaft zu bleiben oder den Lebensmittelpunkt nach Kappelrodeck zu legen. Ein wichtiger Baustein ist dabei auch das Neubaugebiet Heidenhöf/Gässeslmatt, das sich aktuell in der Vermarktung befindet und wo schon erste Baukräne privater Bauherren stehen.

Familienfreundlich für alle Generationen

 Die aktuelle Einwohnerzahl liegt Ende Dezember 2025 in der Gesamtgemeinde bei 6.362 Einwohnern, davon knapp 5.100 im Ortsteil Kappelrodeck und knapp 1.300 im Ortsteil Waldulm.

Die demographische Entwicklung ist für die Gemeinde Verpflichtung und Ansporn zugleich, den selbst formulierten Anspruch als „familienfreundliche Gemeinde für alle Generationen“ konsequent weiterzuentwickeln und Kappelrodeck als attraktiven Wohn- und Lebensstandort zu stärken. Ausdruck dieser Wertschätzung gegenüber jungen Familien ist auch eine schöne Tradition: Jeder „kleine Neubürger“ erhält zur Geburt einen persönlichen Glückwunschbrief des Bürgermeisters und ein Lätzchen der Gemeinde. Zum ersten Geburtstag gibt es ein Paar Söckchen – symbolisch für die ersten Schritte in und mit der Gemeinschaft der Gemeinde.

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