Neue Infrastruktur für den Ortskern
Stromnetz unter die Erde verlegt

Bürgermeister Stefan Hattenbach (links) und Bauamtsleiter Paul Huber (rechts) mit einem Mitarbeiter des E-Werk Mittelbandes bei der Montage der neuen LED-Straßenbeleuchtung
  • Bürgermeister Stefan Hattenbach (links) und Bauamtsleiter Paul Huber (rechts) mit einem Mitarbeiter des E-Werk Mittelbandes bei der Montage der neuen LED-Straßenbeleuchtung
  • Foto: Alina Bohnert/Gemeinde Kappelrodeck
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kappelrodeck (st). Kappelrodeck investiert in den Bestand der öffentlichen Infrastruktur im Ortskern: In der Hermannstraße, Blumenstraße, Küferstraße, und auf einem Abschnitt der Hauptstraße wurde in den letzten Monaten ordentlich zugepackt, aktuell laufen die letzten Montagearbeiten für die Straßenbeleuchtung. Das vorhandene Strom-Freileitungsnetz wurde in Teilbereichen abgebaut und vom E-Werk in die Erde verlegt - schöner fürs schmucke Ortsbild und weniger störungsanfällig.

Gleichzeitig und gut abgestimmt hat die Gemeinde auch ihr Stromnetz für die Straßenbeleuchtung erneuert und unter die Erde gebracht. Neu ist ebenfalls die Technik der Straßenbeleuchtung: Hier sorgen Strom- und damit Kohlendioxid-sparende und langlebige und wartungsarme LED-Straßenlampen für eine gute Beleuchtung des öffentlichen Straßenraumes. Versorgt werden die Straßenlampen übrigens mit 100 Prozent regenerativem Strom vom eigenen Gemeindewerk EWO. "Ökologisch wie betriebswirtschaftlich bringen diese Investitionen einen echten Mehrwert.", so Bürgermeister Stefan Hattenbach beim Vor-Ort-Termin. Bauamtsleiter Paul Huber berichtet, dass zwischenzeitlich über die Hälfte der aus 800 Leuchtstellen bestehenden Straßenbeleuchtung in der Gemeinde auf LED-Technik umgerüstet sei, im Neubau sei sie zwischenzeitlich ohnehin Standard.

Leerrohre für Glasfaserausbau

Einen weiteren Mehrwert für die Anwohner bringt die Investition der Gemeinde in den Neubau-Standard der öffentlichen Daten-Infrastruktur in diesem Ortsbereich: Für knapp knapp 50.000 Euro hat die Gemeinde Leerrohr mit Hausanschlüssen für Glasfaserleitungen mitverlegt, und das auf einer Länge von rund 1.175 Metern und mit insgesamt 26 Mauerdurchführungen. "Volks- und betriebswirtschaftlich günstig bietet sich die Mitverlegung von Leerrohren für eine mögliche Nutzung von breitbandigen Datenleitungen bei derartigen Infrastrukturmaßnahmen fast immer an.", so Bürgermeister Stefan Hattenbach.

Seit zwischenzeitlich zehn Jahren wird bei jeder Baumaßnahme der Gemeinde -kostengünstig- die Chance für Leerrohr für Glasfaser-Leitungen genutzt. Mittlerweile ist die Gemeinde dadurch im Besitz mehrerer Kilometer Leerrohre für Glasfaser, teilweise - wie im aktuellen Fall - liegen die Leerohr-Anschlüsse sogar schon bis in die Häuser im so genannten "FTTB-Standard".

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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