Leben in Kehl in 30 Jahren
Jugendgemeinderat aktiv dabei

Der Jugendgemeinderat mit OB Toni Vetrano (3. v. l.)

Kehl. Der Kehler Jugendgemeinderat beteiligt sich am Stadtentwicklungskonzept Kehl 2035. An jeder der vier Bürgerwerkstätten wird jeweils einer der jungen Räte teilnehmen. Außerdem möchten die Jugendlichen den Workout-Parcours beim Weißtannenturm noch offiziell einweihen und ihre Altersgenossen ab 16 Jahren so informieren, dass sie bei der Kommunalwahl 2019 von ihrem Wahlrecht möglichst Gebrauch machen.

„Wie wollt ihr in zehn oder in 30 Jahren leben?“, fragte Matthias Kaufhold vom Bereich Stadtplanung/Umwelt die Räte, als er das Stadtentwicklungskonzept im Jugendgemeinderat vorstellte und verdeutlichte ihnen damit, wie wichtig ihre Beteiligung daran ist. Das Stadtentwicklungskonzept geht weit über Stadtplanung und Bauen hinaus, es umfasst alle Themen des Zusammenlebens – von sozialen Aspekten über Wirtschaft und Handel bis zu Kultur und Sport.

„Es geht um Ihre Stadt und Ihre Zukunft!“, appellierte auch Oberbürgermeister Toni Vetrano an die Jugendlichen, sich an den im Oktober stattfindenden Bürgerwerkstätten aktiv zu beteiligen. „Ich fände es schön, wenn wir das Projekt Workout-Parcours mit einer Einweihung abschließen würden“, schlug der Vorsitzende des Jugendgemeinderats, Michael Nguyen, vor. Die Mehrheit der Räte pflichtete ihm bei und nun wird eine Projektgruppe Ideen sammeln und in der nächsten Sitzung vorstellen.

Die Räte blickten in der Sitzung, die von Binja Frick (stellvertretende Leiterin des Bereichs Familie und Bildung, Sozialplanung) und Vanessa Balbrink (Leiterin des Jugendzentrums) geleitet wurde, auf den Tag der Demokratie am 15. September zurück. Das Gremium hatte an einer Aktion teilgenommen, die vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg initiiert worden war und auf das „wertvolle Gut der Demokratie“ hinweisen sollte. Die Jugendlichen hatten auf dem Markplatz Bürger angesprochen und deren Wahlsprüche und Aussagen über die Vorteile einer Demokratie auf Postkarten geschrieben. Insgesamt 60 Postkarten kamen zusammen, die schließlich an Luftballons befestigt in Richtung Himmel flogen.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen im Mai diskutierten die Jugendlichen über mögliche Maßnahmen, um Jugendliche zum Wählen zu animieren. Sie möchten ihren Altersgenossen ins Bewusstsein rufen, dass sie bereits im Alter von 16 Jahren ein Stimmrecht haben und damit Einfluss auf das politische Geschehen in ihrer Stadt nehmen können.

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