Workout-Parcours Kehl ist eröffnet
Kraftübungen unter freiem Himmel

Die drei sportbegeisterten Schüler Patrick Manßhardt, Kilian Le Dru und Nathan Simeon wollen den Workout-Parcours künftig regelmäßig nutzen (von links).
  • Die drei sportbegeisterten Schüler Patrick Manßhardt, Kilian Le Dru und Nathan Simeon wollen den Workout-Parcours künftig regelmäßig nutzen (von links).
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Christina Großheim

Kehl (st). Der neue, vom Jugendgemeinderat initiierte Workout-Parcours am Altrhein ist fertig. Eigentlich hätten die Geräte bereits am vergangenen Freitag freigegeben werden sollen. Weil aufgrund des Regens die Fallschutzplatten unter dem größten der vier Geräte nicht mehr eingebaut werden konnten und zusätzlich noch einige Nacharbeiten anstanden, musste die Eröffnung allerdings auf den heutigen Donnerstag, 30. August, verschoben werden.

„Einige Schrauben mussten noch ein letztes Mal angezogen werden, um die Stabilität der Gerüste zu gewährleisten“, erklärt Frank Wagner, Leiter des Bereichs Grünflächen am städtischen Betriebshof. Neben dem Einbau der Fallschutzmatten, deren Kleber nur bei trockener Witterung aufgetragen werden darf, damit er anschließend gut haftet, sei in den vergangenen Tagen auch eine der Leitern nachjustiert worden. Ihm sei es wichtig gewesen, dass die Jugendlichen noch in den Sommerferien die Geräte nutzen können. Trotzdem habe er den Workout-Parcours erst guten Gewissens freigeben können, sobald auch die letzte Kleinigkeit den vorgegeben Sicherheitsbestimmungen entsprach.

Im Gegensatz zu den Stangen des Balanciergartens sind die Geräte aus Metall – „wartungsfrei und nachhaltig“, sagt Frank Wagner. „Es sind aktive Sportgeräte, keine Spielgeräte“, benennt er den Unterschied. Der Jugendgemeinderat hatte sich den Parcours gewünscht und das Projekt im Gemeinderat der Erwachsenen vorgestellt. Der Parcours solle aber nicht nur Jugendliche begeistern, hatten die jungen Räte argumentiert, die Geräte könnten auch Menschen anderer Altersgruppen nutzen. Auf dem Parcours sollen später noch Tafeln angebracht werden, auf denen die Benutzung erklärt wird. Mitglieder des Jugendgemeinderats seien aber auch bereit, vor Ort Anleitung für deren Benutzung zu geben. Frank Wagner hat die Zusammenarbeit mit dem Gremium bei der Planung des rund 40.000 Euro teuren Workout-Parcours Spaß gemacht: „Das sind engagierte junge Leute; wir hatten interessante und nette Begegnungen.“

Während ursprünglich geplant war, den zur Landesgartenschau 2004 errichteten Balanciergarten abzubauen, ist nun doch die noch intakte Hälfte stehen geblieben. Die drei stufenförmig angeordneten Plattformen könnten die Sportler zum Ausruhen, „zum Chillen“ oder für Dehnübungen nutzen, findet Frank Wagner, der in seiner Freizeit selber viel Sport treibt. Komplett abgebrochen wurden dagegen die ebenfalls aus der Gartenschauzeit stammenden Baumhäuser. Die seien zum einen baufällig geworden und hätten zum anderen bisweilen „Übernachtungsgäste angezogen“, wie Frank Wagner formuliert. Die Mitarbeiter des Betriebshofs haben in diesem Bereich häufig eine größere Zahl leerer Flaschen eingesammelt, die einst Alkohol enthielten.

Im Herbst wird der Betriebshof auch die Hecken zum Altrheinweg hin auslichten, um den Bereich von Workout-Parcours und Balanciergarten besser einsehbar zu machen. Die Lampe am Altrheinweg bekommt eine zusätzliche LED-Leuchte, die den Platz mit den neuen Geräten auch bei Dunkelheit bis in den späten Abend hinein ausleuchtet.

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