Dreharbeiten zur TV-Serie "Mein Lokal – Dein Lokal"
Team vom Kehler "Storchenest" vor der Kamera

Profikoch Mike Süsser (Mitte) bei den Dreharbeiten mit dem Team des "Storchenest"
  • Profikoch Mike Süsser (Mitte) bei den Dreharbeiten mit dem Team des "Storchenest"
  • Foto: Foto: D'Agostino
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (gro). Die Sendung läuft von montags bis freitags immer um 17.55 Uhr auf Kabel eins: Bei "Mein Lokal – Dein Lokal" laden sich fünf Küchenchefs gegenseitig zum Testessen ein. Jeder vergibt Punkte, Gesamtsieger wird der, der die meisten Punkte am Ende der Woche auf sich vereinigt hat. Dabei hat Profikoch Mike Süsser ein gewichtiges Wort mitzureden, er besucht die Teilnehmer ebenfalls, er ist mit der Vergabe seiner Punkte das Zünglein an der Waage.
Mit dabei ist in der zwölften Staffel ein Kehler Gastronom: Francesco D'Agostino, der seit einem Jahr Wirt im "Storchenest" in Kehl-Sundheim ist, hatte Anfang August Besuch vom Produktionsteam. "Wir wurden kontaktiert, ob wir Interesse hätten, teilzunehmen", so D'Agostino, wie es zu den Dreharbeiten kam.

"Die Runde, in der ich mit dabei bin, läuft unter dem Titel Schwarzwald Süd", verrät der Küchenchef. Wann sie genau ausgestrahlt wird, weiß er noch nicht: "Uns wurde lediglich gesagt, dass es sechs bis acht Wochen dauern könne. Wer gewonnen hat, erfahren wir ebenfalls erst, kurz bevor die Sendung gezeigt wird."

Die Dreharbeiten selbst haben ihm großen Spaß gemacht. "Am Anfang war es etwas seltsam, von der Kamera begleitet zu werden", erinnert er sich. "Da war ich schon aufgeregt. Doch im Laufe der Woche wurde es immer besser."

Fünf Tage war er mit seinen Mitbewerbern unterwegs. "Die Lokale dieser Runde liegen in Baden-Baden, Bühl, Ottenhöfen, Calw und eben in Kehl. Alle haben ganz unterschiedlich gekocht, das fand ich sehr interessant", so Francesco D'Agostino. Ganz unvorbereitet sind die Teilnehmer nicht in die Dreharbeiten gegangen: "In der Einweisung wurde uns gesagt, worauf wir bei der Bewertung – die Einrichtung, die Lage des Lokals, aber auch die Sauberkeit – achten sollten. Auch dass wir unterschiedliche Gerichte bestellen sollten", erzählt Francesco D'Agostino, für den persönlich die Qualität der Zutaten und die Authenzität der Gerichte wichtig sind.

"Wir waren am dritten Tag, also einem Mittwoch, an der Reihe", so der Chef des "Storchenest". "Das war ein guter Termin, ich wäre weder gerne der erste noch der letzte in der Reihe gewesen." Bevor das Fernsehteam das Restaurant in Kehl eroberte, hatte der Küchenchef seinem Team noch mit auf den Weg gegeben, sich so zu verhalten, wie sie immer arbeiteten. "Von jedem Teilnehmer wurden drei Gerichte bestellt. Für uns war die Aufgabe überschaubar und lösbar, da unsere Karte relativ klein ist, weil sie jeden Tag wechselt", sagt Francesco D'Agostino. "Der Unterschied zu unserem Alltag – der Laden war voll mit Kameras."

Die Dreharbeiten fanden übrigens an einem normalen Arbeitstag statt: "Unsere sonstigen Gäste saßen draußen, Gott sei Dank war es so warm." Sein Bauchgefühl, wie seine Küche angekommen ist? "Ich denke, sie waren zufrieden", so D'Agostino. "Ich habe mich bemüht, bei der Punktevergabe zu vergessen, dass ich ein Mitbewerber bin."

Mit einigen der Teilnehmern in der Runde hat er noch Kontakt. "Wir tauschen uns aus, einer von ihnen hat seinen Besuch angekündigt", stellt er fest. "Die Woche war interessant, aber auch sehr, sehr anstrengend. Ich habe nur wenig in diesen fünf Tagen geschlafen."

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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