Sommerwirtschaft: Meißner Toranlagen ist mehrfach ausgezeichnet

Kehl. Nicht jeder Hersteller kann von sich behaupten, dass seine Produkte Leben retten. Für Günther
Meißner, Geschäftsführer von Meißner Toranlagen, war das genau der
Grund, warum er ein eigenes Produkt entwickelte. 1980 wagte der
Maschinenbaumeister, der schon vorab in der Torbranche tätig war, den
Schritt in die Selbstständigkeit. Arbeitete er anfänglich noch mit einem
Hersteller zusammen, stellte er Stück für Stück eine eigene
Produktpalette zusammen. „Seit 2005 vertreiben wir nur noch eigene
TÜV-geprüfte Produkte“, so Meißner.

Bekannt ist das Unternehmen aus Kehl-Auenheim für seine besonders sicheren Tiefgaragentore. Günther
Meißner tüftelte lange an einer Technik, die es verhindert, dass etwa
spielende Kinder zwischen das Rolltor und die Garagendecke geraten.
„Durch ein verändertes Kräfteverhältnis bleibt unser Tor stehen“, sagt
der Chef stolz. Für diese patentierte Entwicklung erhielt Meißner
Innovationspreise – zu Recht. Doch damit ist die Entwicklungskraft in
dem Unternehmen noch lange nicht erschöpft. Besonders energiesparende
Lösungen gehören genauso dazu wie ein Notfallakku, damit sich das Tor
auch im Brandfall öffnet. Angefangen hat Günther Meißner mit drei
Mitarbeitern. Heute arbeiten 50 Angestellte in dem mittelständischen
Unternehmen.

Auch wenn Meißner ein Spezialist in Sachen Tiefgaragentore ist, es werden auch klassische Rolltore für den
Industrie- und Gewerbebereich angeboten.  Ebenso wird der
Schaufensterschutz nachgefragt. Vertrieben werden die Tore über ein
Händlernetz in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden.
„Nur in der Region vertreiben wir unsere Produkte direkt“, erklärt Frank
di Patre, Leiter Marketing & Vertrieb.

Der Generationswechsel ist im Gange: Seit 1996 leitet Marc Meißner die
Produktion. Der junge Mann absolvierte eine klassische Metallbaulehre
und legte seinen Meister drauf. „Am Anfang gab es Reibungspunkte“, geben
Vater und Sohn offen zu. Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team.
Es war die Idee von Marc Meißner, die Fertigungstiefe zu erhöhen, so
dass innerhalb kürzester Zeit individuelle Kundenwünsche erfüllt werden
können. In nur zwei bis drei Wochen liefert Meißner eine komplette
Toranlage – als Maßanfertigung. „Wir müssen uns klar positionieren“, so
Vater und Sohn unisono: „Das tun wir über die Produkte, aber auch über
die Beziehung zu unseren Kunden, die wir pflegen.“

Autor: Christina Grossheim

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