40. Lahrer Stadtmeisterschaft
"Gänsehaut-Momente" für jeden jungen Kicker

Pure Freude bei den Spielen um die Stadtmeisterschaft

Lahr (rek). Die inzwischen 40. Auflage der Lahrer Jugend-Stadtmeisterschaft steigt Mitte Februar im Hallensportzentrum. Ins Leben gerufen haben den Wettbewerb 1980 Willi Wagner und Günther Grieshaber von der damaligen Spvgg Lahr, erinnert sich Stefan Wölfle. "Als ich 1989 Jugendleiter der Spielvereinigung geworden bin, ist die Organisation dieses Turnier in mein Aufgabengebiet gefallen", so Wölfle. Bei der zehnten Veranstaltung war mit dem Seelbacher Jürgen Hartmann vom VfB Stuttgart erstmals einen Bundesliga-Profi zum Turnier eingeladen. "Danach hat sich das Turnier und vor allem das Rahmenprogramm Jahr für Jahr weiterentwickelt und vergrößert", erklärt Wölfle.

Auch bei den Teilnehmern gab es Entwicklungen. Während in den 90er-Jahren der Lahrer Stadtmeister nur unter den F- und E-Junioren ermittelt wurde, treten heute Kinder von den Bambinis bis zu den C-Junioren in 78 Jugendmannschaften in neun Altersgruppen gegen den Ball. Wölfle: "Hinzu kommt, dass das Turnier seit drei Jahren als offene Stadtmeisterschaft ausgetragen wird und es damit auch für Mannschaften aus dem alten Landkreis Lahr attraktiv geworden ist."

Für die jugendlichen Spieler gehört auch der Besuch eines Profis des Bundesligisten SC Freiburg zu den besonderen Erlebnissen. "Aufgrund der Vielzahl solcher Anfragen kann der SC mittlerweile nicht mehr in jedem Jahr zusagen, einen Profi zu schicken. Dafür freuen wir uns umso mehr, dass uns der SC Freiburg zum 40-Jährigen quasi als Geburtstagsgeschenk zugesagt hat, dass ein Profispieler zusammen mit Lahrs OB Markus Ibert Pokale und Medaillen überreichen wird." Wer das sein wird, ist noch offen.

"Eltern erzählen mir immer wieder, wie sehr die Kinder diesem Event entgegen fiebern", bekommt Wölfle Rückmeldungen. Es sei schon ein „Gänsehaut-Moment“, wenn bei den Endspielen jeder Spieler einzeln in die dunkle Halle einlaufe, namentlich auf der Großbildleinwand vorgestellt werde und dann vor einer so großen Zuschauerkulisse spiele. "Wenn man die funkelnden Kinderaugen bei der Übergabe des Wanderpokals sieht, dann spürt man, was es für die Nachwuchsfußballer bedeutet, einmal Lahrer Stadtmeister zu werden", freut sich Wölfle mit dem Nachwuchs. Spannend bleibt es auch, weil die Gewinner in den einzelnen Altersgruppen sich auf verschiedene Vereine verteilen – "und das ist auch gut so", ist Wölfe zufrieden.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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