ORTENAU, 24. April 2014

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10.02.2013
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Erste Varianten für Einkaufszentrum vorgestellt

Vier Bewerber mit Plänen für die Galerie


A: Zugänge über Lange Straße, Parkhaus und Hauptstraße.
B: Ziel ist die Orientierung an der Offenburger Baukultur.
C: Von der Hauptstraße geht es diagonal ins Innere.
D: Im Zentrum ist ein nicht überdachter Platz vorgesehen.

Offenburg. Mit Zustimmung der potentiellen Investoren hat die Stadt die ersten Konzept-Entwürfe für die geplante Einkaufsgalerie in der nördlichen Innenstadt auf dem Sparkassen-Areal vorgestellt. Vier der fünf Bewerber – Norddeutsche Grundvermögen, Multi Development Germany, die MAB Development Deutschland sowie die Bietergemeinschaften OFB Projektentwicklung mit MIB und ECE Projektmanagement mit Strabag Real Estate – hatten der Veröffentlichung der Konzepte zugestimmt.

Stadtplaner Martin Schirmer übernahm die Vorstellung mit den stadtplanerischen Aspekten der vier Modelle. Die Stadt Offenburg bietet jetzt die Möglichkeit, bis zum 20. Februar Anregungen zu den Plänen abzugeben. Informationen mit den Plänen dazu gibt es hier. Die Aufgabenstellung lautete: Ausarbeitung eines Ideenteils für das Gebiet von der Unionbrücke bis zum Bahnhof; Ausarbeitung eines Realisierungsteils für das Einkaufs-Center, in dem sowohl die Hauptstraße als auch die Gustav-Rée-Anlage miteinbezogen werden mussten. Zudem sollten Aussagen zu der alten Stadthalle gemacht werden.

Viel Beifall erhielt das Anliegen, dass nur die Entwürfe berücksichtigt werden sollten, welche die Stadthalle zumindest in Teilen erhalten. Grundsätzliche Vorbehalte hat der Einzelhandel weiterhin gegen das Projekt. Weitere Geschäfte mit den bereits vorhandenen Angeboten seien nicht nötig. Die Größe des Projekts ist eine der zentralen Bedenken. Im Herbst folgt eine weitere Phase der Projektvorstellung, ehe am Jahresende die Bieter ihr endgültiges Angebot abgeben, bevor die Feinplanung beginnt. In zwei Jahren könnte dann Baubeginn sein.

Variante A
Der Entwurf sieht 21 Wohneinheiten und 11000 Quadratmeter Verkaufsfläche vor. Die Stadthalle bleibt erhalten. Die Einkaufsgalerie ist dreigeschossig angelegt, die verschiedenen Ebenen werden durch Treppen miteinander verbunden, der zentrale Platz erhält ein Glasdach. Als größere Geschäfte sind vorgesehen: ein Lebensmittel- und ein Drogerie-Markt, ein Bekleidungsgeschäft sowie ein Elektromarkt.

Variante B
Der Entwurf sieht 44 Wohneinheiten und 12000 Quadratmeter Verkaufsfläche vor. Die Lange Straße soll verkehrsberuhigter Bereich werden, eine Erweiterung der Fußgängerzone und der Erhalt der Stadthalle sind vorgesehen. Ein Lebensmittelmarkt sowie Unterhaltungselektronik sind geplant. In der Stadthalle soll eine Markthalle sowie Gastronomie untergebracht sein. Neue Anbieter sollen gewonnen werden.

Variante C
Der Entwurf sieht 25 Wohneinheiten und eine Verkaufsfläche von 12600 Quadratmetern vor. Gedacht ist an Textil- und Elektrogeschäfte und an einen Supermarkt. Große Ladeneinheiten sind Richtung Bahngraben vorgesehen. Die Stadthalle wird als „neues Ausrufezeichen der Innenstadt“ bezeichnet. Ein neuer Platz vor der Metzgerei Burg, zwischen Hauptstraße und Lange Straße, soll zum Flanieren einladen.

Variante D
Der Entwurf sieht 33 Wohneinheiten und 12000 Quadratmeter Verkaufsfläche vor. Die Stadthalle bleibt als Zitat erhalten, nämlich mit der Ostfassade als Eingangsbereich von der Union-Brücke her. Geplant wird mit einem Lebensmittelgeschäft, Schuhkonzepte, Accessoires, Kleidung, Elektrofachmarkt, Spielwaren und Modehaus. Zugänge sind von der Hauptstraße, der Lange Straße und dem Parkhaus her geplant.


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