Maßnahmen an Realschule stehen im Fokus
Kein Arbeitsstopp auf Baustellen in Ferienzeit

Oberbürgermeister Matthias Braun (l.), der stellvertretende Hausmeister Jürgen Schwarz und Stefanie Schmid, Leiterin des Sachgebiets „Hochbau und Gebäudemanagement“, auf der Baustelle an der Realschule
  • Oberbürgermeister Matthias Braun (l.), der stellvertretende Hausmeister Jürgen Schwarz und Stefanie Schmid, Leiterin des Sachgebiets „Hochbau und Gebäudemanagement“, auf der Baustelle an der Realschule
  • Foto: Ulrich Reich/Stadt Oberkirch
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Oberkirch (st). Oberbürgermeister Matthias Braun überzeugte sich dieser Tage vor Ort vom Fortgang einiger Baumaßnahmen der Stadt. Trotz Ferienzeit laufen die Arbeiten stetig weiter.
Manche Baumaßnahmen, wie der neue Kiosk im Stadtgarten oder der Anbau für den Ganztagsbetrieb der Realschule stehen im Blickpunkt der Bevölkerung. Andere stehen nicht so im Fokus.

Arbeiten am Bauhof

Dazu gehört sicherlich die Umgestaltung des Städtischen Bauhofs. Dort haben nicht nur die Gärtner, Schreiner, Schlosser der Stadt ihren Arbeitsplatz – auch Teile des Streumaterials, des Stadtgrüns und des Fuhrparks sind dort untergebracht. Die Werkstätten, Lager und Hallen stammen dabei teilweise noch aus der Zeit vom Anfang des vorherigen Jahrhunderts. Deshalb wurde Ende 2014 mit der Umgestaltung des Bauhofgeländes begonnen. Mit der neuen 760 Quadratmeter großen KFZ-Halle wurde 2015 der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Danach stand der Ersatzbau für die verloren gegangenen Schütt- und Lagerboxen auf dem Programm. Nach diesem zweiten Bauabschnitt wurden der eigentliche Werkstattbereich mit Magazin sowie die Büros des Bauhofs und die Gärtnerei neu geordnet. Der dritte Bauabschnitt umfasste den Neubau der Schreinerei.

Vierter Bauabschnitt läuft

Aktuell läuft gerade der vierte Bauabschnitt 2018/2019 mit dem Neubau für die Schlosserei und Kfz-Werkstatt. Für den nächsten Abschnitt sind die Läger für Schilder und Fahrzeuge sowie die Arbeitsräume der Maurer vorgesehen. Danach bilden die Büros und Sozialräume den nächsten Bauabschnitt. Dafür wurden Kosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro kalkuliert. Zum Abschluss wird noch die Hofentwässerung verbessert, damit auf der gesamten Freifläche das Regenwasser zukünftig besser ablaufen kann. Dazu wird der Hof komplett gepflastert. Die große Herausforderung bei dem Projekt ist, dass auf dem Gelände erst einmal der Platz für den jeweiligen Neubau geschaffen werden muss und gleichzeitig auch permanent alle Arbeitsplätze vorhanden sein müssen. Stillstand gibt es weder auf der Baustelle, noch beim Bauhof selbst.

Großbaustelle Realschule

Einen der höchsten Arbeitsplätze Oberkirchs hat zurzeit der Kranführer auf der Baustelle der Realschule. 55 Meter ist sein Kran hoch und kann so jeden Winkel der Baustelle erreichen. Doch bevor der Kran erstmals zum Einsatz kam, waren erst einige Vorarbeiten nötig. Der bisherige Fahrradabstellplatz wurde verlegt; die Anschlüsse für die künftigen Ver- und Entsorgungsleitungen wurden gelegt; die neue Rampe, die jetzt als Baustraße genutzt wird und später der Anlieferung dient, sowie ein provisorischer Schulhof wurden angelegt.
Bis zu den gerade beendeten Handwerkerferien wurden die Bodenplatte betoniert und die Einschalung für die Kellerwände errichtet. Seit dieser Woche werden die Wände betoniert. Ende September/Anfang Oktober ist dann die Kellerdecke fertig.

Fertigstellung für Ende 2020 geplant

Im November 2020 sieht der Bauzeitenplan vor, dass das neue Gebäude bezugsfertig ist. Über 13 Millionen Euro werden von der Stadt als Schulträger investiert. Neben den rund zehn Millionen Euro für den eigentlichen Neubau, kommen noch 1,025 Millionen Euro für den Umbau der auf dem Gelände beheimateten „Renchtalschule“ des Ortenaukreises, 1,65 Millionen Euro für den Umbau der Realschule, 740.000 Euro für die Verlegung des Pausenhofs sowie noch 164.000 Euro für die Verlegung der Werkräume dazu. Knapp 3,1 Millionen Euro erhält die Stadt an Fördermitteln von Kreis und Land zu dem 17 Millionen Euro-Projekt. Für die Sanierung des Bestandsgebäudes der Realschule hat die Stadt in den vergangenen Jahren bereits rund 3,6 Millionen Euro finanziert.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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