Zwei Stadtkapellenkonzerte
Platzkarten gibt es am 11. Juli vorm Rathaus

Die Proben für die beiden Konzerte mit beschränkter Zuhörerzahl laufen auf Hochtouren.
  • Die Proben für die beiden Konzerte mit beschränkter Zuhörerzahl laufen auf Hochtouren.
  • Foto: Stadtkapelle Offenburg
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Einen weiteren Schritt in Richtung Normalität geht die Stadtkapelle Offenburg. Am Donnerstag,  16. Juli, und am Donnerstag, 23. Juli, jeweils um 20 Uhr, geben die Musiker unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Axel Berger vor ihrem Proberaum auf dem Schulhof der Konrad-Adenauer-Schule in der Platanenallee zwei Sommerkonzerte. Bei Regen müssen die Konzerte leider entfallen.

Die beiden Konzerte sollen ein kleiner Ersatz für das traditionelle Sommerkonzert vor der Sommerpause sein. In den vergangenen Jahren waren über 400 Zuhörer gekommen, um einen schönen Sommerabend mit unterhaltsamer Musik und leckerem Essen in gemütlicher Runde zu genießen.

Das wird in diesem Jahr so nicht möglich sein. Um die geltenden Corona-Beschränkungen und die damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, ist die Anzahl der Zuhörer auf 100 Personen pro Konzert beschränkt. Sowohl die Musiker als auch das Publikum sitzen mit dem notwendigen Mindestabstand auf fest zugewiesenen Plätzen, Getränke werden nur in Flaschen ausgegeben und auf das leckere Stadtkapellen-Schnitzel müssen die Besucher in diesem Jahr verzichten.

Eintrittskarte ist Pflicht

Der größte Unterschied zu den vergangenen Jahren ist aber, dass man nur mit einer Eintrittskarte das Konzert besuchen darf. „Natürlich ist der Eintritt weiterhin frei. Aber über die Eintrittskarte können wir die Besucheranzahl begrenzen und im Notfall zurückverfolgen, wer wo gesessen ist", erklärt der Vorsitzende Jess Haberer die Maßnahme.

Damit die Karten auch ihr treues Publikum erreichen, hat die Stadtkapelle folgendes Prozedere entwickelt: Am Samstag, 11. Juli, um 11 Uhr werden die Musiker vor dem Rathaus pro Konzert 60 Karten ausgeben. Neben den Eintrittskarten erhalten die Besucher das nach der aktuellen Corona-Verordnung und den Vorgaben des Blasmusikverbandes ausgearbeitete Hygienekonzept. „Wir haben lange überlegt, wie wir die vielen Vorgaben umsetzten können und haben uns für diesen Weg entschieden. Wir hoffen natürlich, dass sich nur wirklich Interessierte eine Karte besorgen. Es wäre sehr schade, wenn wir Konzertbesuchern absagen müssten und dann am Donnerstag Plätze freibleiben würden“, meint Jess Haberer.

Seit vier Wochen sind die Musiker eifrig am Proben und haben sich so langsam an das Musizieren unter freiem Himmel und mit viel Abstand gewöhnt. „Manchmal hält ein Fahrradfahrer oder Spaziergänger auf dem Kinzigdamm an und hört uns zu. Aber natürlich macht das Auftreten vor einem großen Publikum noch mehr Spaß. Deswegen freuen wir uns schon sehr auf die beiden Konzerte!“, erzählt Dirigent Axel Berger.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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