Kohl und Co. aus der Region
Wintergemüse ist frisch und lecker

Aus leckerem Gemüse frisch gekocht, wärmt die Blumenkohlsuppe im Winter.
  • Aus leckerem Gemüse frisch gekocht, wärmt die Blumenkohlsuppe im Winter.
  • Foto: Sarah Niederkofler/"einMachglas"
  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). Auch in den Wintermonaten gibt es frisches Gemüse und Salate aus Deutschland. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Tomaten, Auberginen oder Zucchini, sondern um Kohl, Wurzelgemüse oder winterharte Salatarten wie Chicorée.

Beginnen wir bei den Kohlsorten: Beliebte Beilage zu Braten und Wild ist Rotkohl. Dabei wird das Gemüse in feine Streifen geschnitten und gegart. Beliebt ist die Kombination mit fruchtig-säuerlichen Noten. Auch als Salat punktet Rotkraut. Dabei wird es allerdings roh verzehrt. Tolle Kombinationspartner sind Walnüsse, aber auch Orangen.

Kohl ist nicht gleich Kohl

Am Rosenkohl scheiden sich die Geister: Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Dabei enthalten die kleinen Röschen viele Nährstoffe. Rosenkohl ist eine tolle Beilage, wird aber auch kombiniert mit anderen Zutaten wie Kartoffeln zu einem Hauptgericht. Besonders gut verträgt sich Rosenkohl mit Maronen, aber es lohnt sich, ihn mit exotischen Gewürzen zu kombinieren wie bei einem Rosenkohlcurry.
Grünkohl ist Superfood: Ab November ist er auf dem Markt, richtig gut schmeckt er erst, wenn er etwas Frost hatte. In Norddeutschland ist er wichtiger Bestandteil des Kultessen Grünkohl mit Pinkel. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von modernen Rezepten wie Grünkohl-Lasagne oder eine Kombi mit Chorizo. Wenn er jung ist, schmeckt er auch als Rohkostsalat und Smoothie-Fans lieben ihn als supergesunden Bestandteil des Getränks.

Auch exotisch lecker

Chinakohl ist vielseitiger als viele denken: Er schmeckt frisch als Salat, eignet sich hervorragend für schnelle Pfannengerichte und mundet lecker gefüllt als Rouladen. Er punktet außerdem mit vielen Nähr- und Ballaststoffen.

Weißkohl kennt wirklich jeder: Er wird im Herbst zu Sauerkraut verarbeitet, mit deftiger Füllung als Roulade serviert und schmeckt roh oder nur kurz blanchiert als Salat. Auch als Gemüsebeilage wird das Gemüse geschätzt und er wird gerne in Eintöpfen verarbeitet. Er ist reich an Vitamin C und E, Kalium, Eisen sowie Mineralstoffen. Wie alle Kohlsorten hat er wenig Kalorien. Die kommen bei den klassischen Zubereitungsarten in der Regel vom reichlich verwendeten Fett. Wer Kohlrouladen liebt, der braucht ganze Blätter, um sie zu füllen. Leider sitzen sie oft sehr fest am Krautkopf. Am besten wird der Kohlkopf im Ganzen blanchiert und die Blätter dann Stück für Stück gelöst. Weißkohl wird gerne mit Kümmel, Anis oder Fenchel gewürzt. Das schmeckt nicht nur gut, es macht das Gemüse auch bekömmlicher.

Der elegante Bruder

Wirsing rundet das Angebot ab. Seine Blätter sind zarter als die der anderen Kohlsorten und eignen sich gut für Rouladen. Da das Gemüse ebenso im Geschmack eleganter ist als Weißkohl, werden diese auch gerne mit Fisch- oder Geflügelfarce gefüllt. Wirsing lässt sich aber schnell als sahnige Beilage oder Bestandteil leckerer Pastasoßen kombinieren.

Rüben und Wurzelgemüse schmecken nicht nur in der Suppe. Sie sind fast den ganzen Winter über verfügbar. Am bekanntesten sind natürlich Möhren, die zu den ältesten Gemüsesorten zählen. Es gibt viele Sorten, die Farbpalette reicht mittlerweile von Gelb bis Dunkelrot. In der Küche sind es wahre Alleskönner: kochen, dünsten, braten, aber auch roh schmecken sie gut. Sie gehören in jede Suppe, sie sind besonders beliebt als Salat und sie überzeugen als Bestandteil eines schnellen Backofengemüses. Auch das Grün an den Karotten kann eingesetzt werden: Es wird in Suppen und Eintöpfen, aber als auch Bestandteil eines Pestos verarbeitet. In Sachen Gewürz geht viel, muss aber nicht: Schon etwas Salz und Pfeffer machen Möhren zum Leckerbissen.

Rote Beeten und Schwarzwurzeln

Rote Beete gelten als eine der gesündesten Gemüsesorten. Ihre kräftige dunkle Farbe macht sie zum Hingucker auf jedem Teller. Hauchdünn gehobelt werden sie zu einem leckeren Carpaccio, etwas dicker geschnitten zum kräftigen Rote-Beete-Salat.

Eine Renaissance erleben Schwarzwurzeln, die auch Winterspargel genannt werden. Unter der dunklen Schale befindet sich zartes, weißes Fleisch, das leicht nussig schmeckt. Gesund ist das Gemüse, das bis in den April Saison hat, ebenfalls: Es enthält Vitamine, Mineralstoffe und Folsäure.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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