Erweiterung Messe Offenburg-Ortenau
Separater Eingang soll für größere Flexibilität sorgen

Stellten das Ergebnis des Architektenwettberwerbs vor: Hans-Peter Kopp (v. l.), Edith Schreiner, Sandra Kircher, Dr.  Eckart Rosenberger. Wettbewerbsarbeiten können am Donnerstag, 8. März, von 10 bis 12 Uhr im Anbau der Halle 1 besichtig werden.
  • Stellten das Ergebnis des Architektenwettberwerbs vor: Hans-Peter Kopp (v. l.), Edith Schreiner, Sandra Kircher, Dr. Eckart Rosenberger. Wettbewerbsarbeiten können am Donnerstag, 8. März, von 10 bis 12 Uhr im Anbau der Halle 1 besichtig werden.
  • Foto: Thekla Fey
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Offenburg (tf). Die Messe Offenburg bekommt eine neue multifunktionale Halle, die es ermöglichen soll, nicht nur die vorhandenen Messen zu erweitern, sondern auch weitere Großevents nach Offenburg zu holen. Mit einer Kapazität von 5.000 Quadratmetern und einem Foyer von 2.000 Quadratmetern ist die neue Halle des Siegerentwurfes nicht ganz so groß wie die Oberrheinhalle, wird aber einen eigenen Eingang erhalten. Dies war eine der wichtigsten Vorgaben des Wettbewerbs. “Durch den separaten Eingang können wir flexibler Veranstaltungen anbieten“, so Geschäftsführerin Sandra Kircher.

Insgesamt 14 Planungsteams mit Architekten, Tragwerksplanern und Ingenieurbüros nahmen an dem Wettbewerb teil. Sieger ist das Team "Marte.Marte Architekten" aus Feldkirch in Vorarlberg. „Die städtebauliche Idee des ersten Preisträgers, die neue Halle 20 als Endpunkt in den Süden als kompakten Baukörper zu setzen, überzeugt ebenso wie die Idee, die zukünftigen Baumaßnahmen Parkhaus, Verwaltung und Halle 2, 3 und 4 als einen Körper im Norden des Geländes am Verkehrskreisel zu platzieren. Dadurch wird das westliche Freigelände auch dauerhaft von einer Bebauung freigehalten, was eine flexible Nutzung der Freiflächen ermöglicht“, so der Vorsitzende des Preisgerichtes Dr. Eckart Rosenberger.

Der zweite Preis ging an die Ferdinand Heide Bewerbergemeinschaft aus Frankfurt am Main. Das Preisgericht konstatierte eine funktionelle Konzeption, welche die Anforderungen gut erfüllt. Mit dem dritten Preis wurde "kadawittfeldarchitektur" aus Aachen ausgezeichnet. Die Arbeit überzeugte durch die Ausformulierung der Eingangssituation im Süden.

Auch Oberbürgermeisterin Edith Schreiner zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang des Wettbewerbs: „Das Ergebnis ist eine hervorragende Grundlage für die Realisierung dieser, für die Entwicklung der Messe Offenburg-Ortenau bedeutenden Bauaufgabe.“

Gemäß den Vergaberegeln wird nun mit den Preisträgern des Wettbewerbs verhandelt. Im Rahmen dieser Verhandlungen erhalten die Preisträger Gelegenheit, ihre Entwürfe entsprechend der Detailkritik des Preisgerichts zu überarbeiten und eine Kostenabschätzung vorzunehmen. Diese werden von einem Externen gutachterlich bewertet.

Die Kosten der Halle werden zwischen 16 und 18 Millionen liegen. „Dabei ist uns eine etwas teurere, aber wirtschaftlich rentable Halle lieber als die billigste Lösung“, so Hans-Peter Kopp, Bürgermeister für Finanzen, Kultur und Soziales.

Die endgültige Entscheidung, welcher der prämierten Entwürfe umgesetzt wird, fällt bis zur Jahresmitte. Nach der Vergabeentscheidung folgt die Entscheidung zum Baubeschluss gegen Ende des Jahres. Bis 2020 soll die neue Halle fertiggestellt sein. Was mit der Fertighausaustellung passiert, auf deren Standort die neue Halle gebaut werden soll, ist allerdings noch unklar.

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