27. September 2017, 14:33 Uhr | 0 | 24 Leser

Infoveranstaltung von INFOBEST und EURES im Landratsamt
Grenzgänger in Offenburger Unternehmen

Isabel Parthon, Infobest, Jens Sydow, Eures, und Audrey Schlosser; Infobest, informierten Vertreter Offenburger Unternehmen über den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.
Isabel Parthon, Infobest, Jens Sydow, Eures, und Audrey Schlosser; Infobest, informierten Vertreter Offenburger Unternehmen über den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. (Foto: Infobest)

Offenburg  (st). Am 25. September veranstaltete die Infobest Kehl/Strasbourg gemeinsam mit derEures-Beratung der Agentur für Arbeit Offenburg eine Informationsveranstaltung
für Offenburger Unternehmer, die sich der Förderung des grenzüberschreitenden
Arbeitsmarktes widmete. Im Kleinen Sitzungssaal  des Landratsamtes Ortenaukreis gab es Hinweise und Tipps rund um das Thema Grenzgänger im Betrieb.

Über 30 Vertreter Offenburger Unternehmen folgten der Einladung und ließen sich praxisnah und anschaulich erklären, was zu beachtenist, wenn man einen Arbeitnehmer aus dem Nachbarland beschäftigen möchte.

Einen Grenzgänger zu beschäftigen bringt viele offene Fragen mit sich. Zahlreicheeuropäische und deutsch-französische Gesetze und Regelungen lassen die
Beschäftigung eines Arbeitnehmers aus dem Nachbarland zunächst kompliziert
erscheinen.
Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen? Wie funktioniert das Thema
Krankenversicherung für einen Arbeitnehmer aus Frankreich? Was passiert bei
Arbeitslosigkeit? Wer bezahlt die Rente? Die Referenten der Infobest Kehl/Strasbourg, Audrey Schlosser und Isabel Parthon, gabengemeinsam mit Jens Sydow, Eures-Berater der Agentur für Arbeit Offenburg, einen
Überblick über all diese Fragen und die damit verbundenen Themenfelder. Im
Anschluss nutzten viele Anwesende die Gelegenheit, konkrete Fragen direkt vor
Ort zu klären.  
 

Gleich mehrere Teilnehmer wollten wissen, mit welchem „Bonbon“ man den Arbeitsmarkt inDeutschland für Arbeitnehmer aus Frankreich noch schmackhafter und attraktiver
machen könne. Insbesondere im Hinblick auf Familienleistungen lohnt sich für in
Frankreich wohnhafte Arbeitnehmer eine Tätigkeit in Deutschland. Bedingt durch
den derzeitigen Fachkräftemangel sind Grenzgänger damit für viele Ortenauer
Unternehmer ein sehr aktuelles Thema.

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