Herzenssache-Preis geht an die "TelefonSeelsorge"
Volksbank in der Ortenau zeichnet soziales Engagement aus

 Gewinner des Herzenssachepreises ist die "TelefonSeelsorge Ortenau-Mittelbaden": Clemens Fritz, Vorstand Volksbank (v. l.), Achim Feyhl, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Offenburg - Oberkirch e.V., Helena Gareis, Leiterin Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau, Prof. Dr. rer. pol. Thomas Baumgärtler, Hochschule Offenburg, Martin Rudolf, "TelefonSeelsorge", Elke Wahl, Leiterin "TelefonSeelsorge", Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender Volksbank in der Ortenau und Andreas Herz, Vorstand Volksbank in der Ortenau.
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  • Gewinner des Herzenssachepreises ist die "TelefonSeelsorge Ortenau-Mittelbaden": Clemens Fritz, Vorstand Volksbank (v. l.), Achim Feyhl, Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Offenburg - Oberkirch e.V., Helena Gareis, Leiterin Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau, Prof. Dr. rer. pol. Thomas Baumgärtler, Hochschule Offenburg, Martin Rudolf, "TelefonSeelsorge", Elke Wahl, Leiterin "TelefonSeelsorge", Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender Volksbank in der Ortenau und Andreas Herz, Vorstand Volksbank in der Ortenau.
  • Foto: Volksbank in der Ortenau
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). „Und der Gewinner ist…“ - wie bei einer Oskar Verleihung - spannend bis zum Schluss war die Preisverleihung des „Herzenssache“ Preises anlässlich des Mitglieder- und Kundenformums der Volksbank in der Ortenau. Doch dann wurde unter tosendem Applaus der Gewinner bekannt gegeben.

Das Projekt – „Ansprechbar für Menschen in Krisen – rund um die Uhr“ der "TelefonSeelsorge Ortenau-Mittelbaden" ist der Sieger des zum vierten Mal ausgelobten Preises der Volksbank in der Ortenau für soziales und ehrenamtliches Engagement. Der Preis ist mit 5.000 Euro einer der höchst dotierten Sozialpreise in Baden-Württemberg. Insgesamt investiert die Bank jährlich 20.000 Euro in den Preis.

Sichtlich stolz und bewegt nahmen die Leiterin Elke Wahl sowie der ehrenamtlich tätige Mitarbeiter Martin Rudolf von der "TelefonSeelsorge" den Pokal, die Urkunde sowie einen Scheck über 5.000 Euro aus den Händen von Bankvorstand Markus Dauber entgegen. Dieses Geld soll der "TelefonSeelsorge" helfen, neue Modelle der Ausbildung zu entwickeln und umzusetzen. Denn, wie Elke Wahl betont, werde es immer schwieriger, Ehrenamtliche zu finden, die bereit sind, eine längere Ausbildung zu absolvieren und sich anschließend auch langfristig zu binden.

Die Intension der" TelefonSeelsorge" ist es, kompetent und anonym Menschen in Notlagen oder Krisensituationen Unterstützung anzubieten. Und dies für alle Menschen - unabhängig von Alter, Geschlecht oder Zugehörigkeit zu einer der Kirchen, die sich in einer schwierigen, krisenhaften Situation befinden.

Die "TelefonSeelsorge" ist zu jeder Tages- und Nachtzeit rund um die Uhr an 365 Tagen – also das ganze Jahr erreichbar: Am Telefon über eine kostenfreie Telefonnummer und über das Internet durch die Chat-Seelsorge. Konkret heißt das: 2018 hatten die 72 Ehrenamtlichen der "TelefonSeelsorge" 11.923 Kontakte am Telefon oder per Chat – das bedeutet knapp 33 Kontakte pro Tag.

Oft ist die Telefonseelsorge die einzige und letzte Möglichkeit die Menschen sehen, um mit ihren sie belastenden Fragen und Situationen ein offenes Ohr zu finden. Deswegen ist es wichtig, dass die Telefonseelsorge für alle Menschen einfach, niederschwellig und jederzeit erreichbar ist, um wirklich jedem Menschen immer diese Möglichkeit zu bieten.

Und das sagen die Juroren: „Das Engagement der Telefonseelsorge ist äußerst beeindruckend. Die Ehrenamtlichen sind bereit sich auf Menschen einzulassen, die mit ihren jeglichen Sorgen, Nöten und Ängsten auf sie zukommen. Sich dafür Zeit nehmen und zuhören zu können, den Menschen die Anonymität lassen, und mit dem Gehörten gut umgehen zu können verdient höchsten Respekt.“

Eine externe Jury hatte aus 34 eingereichten sozialen Projekten zwei weitere Projekte nominiert: Die Bananenflankenliga, ein Fußballverein für geistig-, lern- & körperbehinderte Kinder & Jugendliche sowie Dr. Ilse Herberg mit ihrem Engagement für die "TAFEL" und insbesondere die Bildung von "TAFEL"-Kindern". Diese Projekte erhielten jeweils 1.000 Euro für ihre „Herzenssache“.

Jurymitglieder waren:

  • Helena Gareis -Leiterin Kinder- und Jugendhospizdienst Ortenau,
  • Prof. Dr. rer. pol. Thomas Baumgärtler -Hochschule Offenburg,
  • Dirk Döbele -Geschäftsführer Vinzentiushaus Offenburg GmbH,
  • Achim Feyhl -Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Offenburg - Oberkirch e.V.
  • Clemens Fritz – Vorstand Volksbank in der Ortenau

Mit den drei nominierten Projekten wurde ein Kurzvideo gedreht, welches rund 6.000 Menschen bei allen Mitglieder- und Kundenforen der Volksbank in der Ortenau im Herbst gesehen haben.

Wer mehr über drei nominierten Projekten und deren Aufgaben und Inhalte erfahren möchte, findet ein Kurzvideo auf der Homepage der Volksbank in der Ortenau https://www.volksbank-ortenau.de/wir-fuer-sie/engagement/soziales/herzenssachepreis.html

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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