AMERICAN FOOTBALL: 34:7-Sieg gegen die "Hunters"
Offenburger "Miners" können doch siegen

Die Offenburger Offense war beim ersten Sieg in dieser Saison von den "Hunters" kaum zu stoppen.
  • Die Offenburger Offense war beim ersten Sieg in dieser Saison von den "Hunters" kaum zu stoppen.
  • Foto: Foto: "Miners"
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Offenburg. Nach dem Spiel in Heidelberg zu Anfang der Saison, bei dem es einige unschöne Aktionen gab, stand das Rückspiel bei den Offenburger „Miners“ unter strenger Beobachtung seitens des Verbandes. Die Schiedsrichter-Crew gab unmittelbar vor dem Anpfiff die Marschrichtung vor und stellte klar, wer beim heutigen Spiel den Ton angab. Für die Mannen um Headcoach Maurizio Nici war diese Ansage allerdings nicht notwendig, denn die komplette Mannschaft, wie auch der Coaching Staff hatte auch unter der Woche immer wieder klargestellt, dass man Football spielen wird und sich nicht von anderen Dingen ablenken lassen will.
 Das dies keine leeren Versprechungen sind, wurde direkt im ersten Angriff klargemacht. Die Offense der „Miners“ nahm direkt das Heft in die Hand und bewegte mit aller Macht den Ball über den Platz. Waren in den zurückliegenden Spielen immer wieder Unsicherheiten erkennbar, wurden die Zuschauer völlig überrascht, wie selbstbewusst und souverän die Offense sich bewegt und direkt mit dem ersten Angriff mit 6:0 in Führung ging. Der anschließende Zusatzpunkt wurde leider verschossen. Doch auch die Heidelberger wollten sich keine Blöße geben und konterten mit einem tiefen Pass auf einen Receiver, der direkt in die Endzone durchbrach und den schnellen Ausgleich brachte. Den anschließenden Extrapunkt verwandelten die "Hunters" und gingen mit einem Punkt in Führung.
Doch sollte dies das einzige Mal in diesem Spiel sein, in dem die Heidelberger die Führung hielten, denn vor allem für die Heidelberger selbst überraschten die ersatzgeschwächten „Miners“ unmittelbar danach und gingen erneut durch einen beherzten Lauf von Lucas Baum in Führung. Mit der anschließenden Two-Point gelang es den Spielstand im ersten Quarter auf 14:7 zu erhöhen. Doch auch die Defense war direkt nach dem Fehler, der zum einzigen Heidelberg Punkt führte, hellwach und schaffte es, den Gegner immer wieder zu stoppen und zu verhindern, dass weitere Punkte folgten. Im zweiten Quarter gab es keine weiteren Punkten – beide Defense Reihen schafften es, die jeweiligen Angriffsbemühungen zu stoppen.
Im dritten Quarter zeigten die Offenburger ihre Klasse. Florian Kloppe, der in seinem ersten Spiel für die „Miners“ keine Nervosität zeigte, setzte seine Athletik ein ums andere Mal gegen die „Hunters Defense“ ein und schaffte Entlastung für Lucas Baum. Das Ergebnis wurde um zwei weitere Touchdowns, sowie einer Two-Point erhöht.
Im letzten Quarter war deutlich zu erkennen, dass die „Hunters“ sich nicht mehr erholen werden und dass ihre Bemühungen mehr oder weniger im Sand verlaufen. Zu stark war der Wille der Defense, das Runinggame der Heidelberger zu stoppen, den Quarterback nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und letztlich den eigenen Angriff immer wieder in gute Feldposition zu bringen. Am Ende vervollständigte Marc Oberle, der Safety der „Miners“ das Ergebnis, indem er der Offense als Runningback aushalf und durch die Offense Line in die Endzone der „Hunters“ spazieren konnte. Mit diesem Touchdown schraubten die „Miners“ das Ergebnis auf 34:7 und niemand zweifelte am ersten Saisonsieg der Offenburger "Bergleute", der Mut für die kommenden Spiele macht.

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