Zentrale Energie-Effizienzlösung
Erdrich GmbH: Strom und CO2 eingespart

Vor dem neuen Herzstück in Sachen Energie-Effizienz: Christian Walter (v. l.), Ken Erdrich (beide von der Roland Erdrich GmbH), Salvi Donato und Mario Ditella (beide Livarsa)
  • Vor dem neuen Herzstück in Sachen Energie-Effizienz: Christian Walter (v. l.), Ken Erdrich (beide von der Roland Erdrich GmbH), Salvi Donato und Mario Ditella (beide Livarsa)
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Oppenau (mak). „Die Metallverarbeitung ist eine besonders energieintensive Branche. Wir verbrauchen rund 2,5 Millionen kWh Strom pro Jahr“, erklärt Ken Erdrich, Geschäftsführer der Roland Erdrich GmbH bei einem Pressegespräch. Um Strom einzusparen, hat das Unternehmen aus Oppenau bereits in den vergangenen Jahren einiges unternommen. Im Jahr 2014 wurde komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt. Damit konnten 95.000 kWh jährlich eingespart werden. Mit der Solaranlage auf dem Dach werden zudem 300.000 kWh Strom erzeugt.

Reduzierung der Energieverluste

Mit der im vergangen Jahr installierten neuen Trafostation will der Dreh- und Frästeilehersteller den Weg der energieeffizienten Produktion weiter voranschreiten. Mit der Trafostation wurde gleichzeitig das EPplus-System der Livarsa GmbH eingebaut – eine zentral installierte Energiesparanlage. Ziel der Implementierung war eine Reduzierung der Energieverluste in der gesamten Elektroinstallation – denn diese betrugen wie in fast jedem Unternehmen zwischen drei und acht Prozent. Tatsächlich realisiert wurde eine Einsparung von gut fünf Prozent im Jahr – und damit gleichzeitig auch eine Reduzierung der CO2-Emissionen des Unternehmens um 66 Tonnen jährlich.

Beim Einspeisepunkt ansetzen

Der Fokus dieses neuen Systems liegt bei der Einsparung des Stroms schon beim Einspeisepunkt. „Verloren geht der Strom dort deshalb, weil sich in vielen Gebäuden und Fertigungsstätten die Qualität der Stromübertragung in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Das liegt an der Bauart neuer moderner elektrischer Geräte und Maschinen. Diese verursachen Verzerrungen im elektrischen Netz und wirken sich negativ auf die Effizienz der Übertragung aus“, erklärt Mario Ditella von Livarsa. Die technischen Geräte würden immer weiter optimiert, doch dafür sei in Kauf genommen worden, dass sie zunehmend mehr Verzerrungen in das Stromnetz bringen. Der Widerstand bei der Stromübertragung würde erhöht und wirke sich negativ auf die Effizienz der Leistungsübertragung aus, führt Ditella aus. Und weiter: „Das muss man sich vorstellen wie ein aufgewühltes Meer, in dem ein Schwimmer unterwegs ist. Will dieser schneller und effizienter vorankommen, muss die Wasseroberfläche möglichst glatt sein.“

Investition von 400.000 Euro

„Da wir ohnehin die Trafostation erneuern wollten, war die gleichzeitige Installation der zentral installierten Energie-Effizienzlösung von Livarsa die ideale Lösung und passt in unser Konzept“, so Erdrich. Und weiter: „Das Ergebnis freut uns sehr, denn wir setzen bereits seit vielen Jahren nach besten Kräften moderne, effiziente und umweltfreundliche Technologien ein. Investitionen werden bei uns immer in Abwägung von ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten getätigt.“ Zudem sei die Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit 40 Prozent das „i-Tüpfelchen in Sachen Wirtschaftlichkeit“, so Erdrich. Für die neue Anlage investierte die Roland Erdrich GmbH mit ihren rund 150 Mitarbeitern 120.000 Euro. Im Zuge der Installation wurden auch alle Kabelverbindungen erneuert und auf den neuesten technischen Stand gebracht, um noch effizienter zu sein. Insgesamt investierte das Unternehmen 400.000 Euro.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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