Interview mit Simon Kaiser
Betriebe bieten über 170 Ausbildungsberufe

Simon Kaiser leitet den Bereich Aus- und Weiterbildung

Für Betriebe aus Industrie und Handel und Ausbildungssuchende ist die IHK ein wichtiger Ansprechpartner. Rembert Graf Kerssenbrock sprach mit Simon Kaiser, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung.

Schülern Ausbildung schmackhaft machen

Was bietet die IHK an, um Unternehmen bei der Nachwuchssorge zu unterstützen?
Wer jetzt noch eine freie Stelle anzubieten hat, kann sie auf der bereits genannten IHK-Lehrstellenbörse www.ihk-lehrstellenboerse.de anbieten. Für Unternehmen, denen gewisse Schlüsselqualifikationen und Grundfertigkeiten bei den Bewerbern fehlen, haben wir das Azubi-Opening, ein viertägiges Seminar gleich zu Beginn der Ausbildung. Für dieses Jahr sind allerdings schon alle Plätze ausgebucht. Aber für das kommende Jahr können interessierte Betriebe schon Plätze reservieren. Und natürlich versuchen wir mit vielen Aktionen, Schülern die Ausbildung schmackhaft zu machen: Wir schicken bei der Aktion „Unternehmer machen Schule“ Firmenchefs in die Klassenzimmer. Dann gibt es noch den Tag der beruflichen Orientierung, ein Angebot für alle weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Kammerbezirk. Oder das Berufsprofiling, unseren kostenlosen Kompetenztest. Letztendlich geht es bei all diesen Tätigkeiten ja darum, die jungen Leute über ihre Möglichkeiten in den Unternehmen der Region zu informieren.

Welche Vielfalt bieten Industrie und Handel an Ausbildungsmöglichkeiten?
Die Vielfalt ist enorm. Es gibt in der Region rund 170 IHK-Ausbildungsberuf: von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker. Da ist für jeden und jede was dabei.

Wie kann ich nach einer Ausbildung in meinem Beruf auf anderem Niveau weiter machen?
Das System der beruflichen Bildung endet nicht nach der Ausbildung. Über den Weg der Aufstiegsfortbildung gibt es sowohl für kaufmännische Berufe, hier sind es die diversen Fachwirte und darauf aufbauend der Betriebswirt (IHK), als auch für technische Berufe, hier der Industriemeister in diversen Fachrichtungen sowie der technische Betriebswirt, attraktive Aufstiegsmöglichkeiten. Zieht man den nationalen Referenzrahmen heran, der Bildungsabschlüsse hinsichtlich ihrer Wertigkeit einordnet, sieht man auf den ersten Blick: auch auf diesem Weg kann man Bachelor- und Masterniveau erreichen und hat als zusätzliches Plus sowohl Berufserfahrung als auch ein Einkommen. Und noch einen interessanten Aspekt gibt es da: Am Ende des Berufslebens erzielen Hochschul- und Weiterbildungsabsolventen ein vergleichbares Lebenseinkommen.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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