Globalisierung verlangt nach starkem regionalen Kontrapunkt
WRO sieht in der Vielfalt eine sehr wesentliche Kraft

Hier rührt die WRO die Werbetrommel auf der Fachkräftemesse Akademika in Nürnberg.
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  • Hier rührt die WRO die Werbetrommel auf der Fachkräftemesse Akademika in Nürnberg.
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Ortenau (gr). Mit ihrer Marke „Arbeiten bei Weltmarktführern" wirbt die Wirtschaftsregion Ortenau seit Jahren erfolgreich Nachwuchs für die Unternehmen an. Um die Mitglieder effektiv zu unterstützen, hat die WRO umfangreiche Aufgaben im Personalmarketing übernommen und ist auf industriellen Fachmessen unterwegs, auf Personalmessen und bei sogenannten Career Days an Hochschulen vor Ort. Dabei werden die Messeauftritte aufwendig crossmedial unterstützt, um maximale Aufmerksamkeit zu erhalten. Im Inland ist die WRO in ganz Deutschland aktiv, allein im September war sie in 25 Innenstädten präsent. Besonders aussichtsreich sei die Rekrutierung jedoch im Ausland, so WRO-Geschäftsführer Dominik Fehringer: „Seit Jahren sind wir in europäischen Nachbarländern vertreten, mit Schwerpunkt in Osteuropa. Zu Beginn des kommenden Jahres tritt ein neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Es soll die Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern vereinfachen. Das erweitert für uns die Möglichkeiten, auch über die EU hinaus den Blick auf Menschen mit besonderen Fähigkeiten zu weiten."

Dabei liege in der Vielfalt eine große Kraft: „Die Mitglieder des WRO-Wirtschaftsbeirates bieten eine unvergleichliche Branchenbreite. In den 170 Unternehmen der WRO gibt es permanent 1.000 offene Stellen zu besetzen. Da ist für viele Bewerber die richtige Stelle dabei. Neben vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten in den innovativen Betrieben bieten viele Firmen zusätzliche interessante Anreize." Dafür würden sie jedoch auch einiges erwarten können. Neben fundierter Ausbildung würden Arbeitgeber an einer guten Fachkraft auch Teamfähigkeit und serviceorientiertes, kundenbezogenes Denken und Handeln schätzen. Darüberhinaus seien viele Unternehmen dankbar, wenn sich die Mitarbeiter langjährig an das Unternehmen binden: „Langjährige Zugehörigkeit führt zu einer starken Identifikation mit den Produkten und Zielen des Unternehmens und gleichzeitig zu persönlichen Bindungen", weiß Dominik Fehringer.

Was seiner Meinung nach, auf die Region bezogen, die größten Herausforderungen der Zukunft sind? „Es gibt mehrere Themenbereiche, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Zum einen muss die duale Ausbildung gestärkt werden. Die technischen Fachkräfte sind das Rückgrat der Wirtschaft. In einem falschen Bildungsverständnis wurden hier viele Fehler gemacht. Zum anderen wird die gezielte Rekrutierung geeigneter Fachkräfte aus dem Ausland aufgrund der demographischen Situation auch künftig notwendig bleiben. Im regionalen Kontext erkennen wir konkretes Potential im grenzüberschreitenden Austausch mit den elsässischen Nachbarn. Die Sprachbarriere erschwert auf beiden Seiten die Kommunikation. Es macht für alle Sinn, in einer Grenzregion die Sprache des Nachbarn zu beherrschen.“

Hier rührt die WRO die Werbetrommel auf der Fachkräftemesse Akademika in Nürnberg.
Dominik Fehringer
Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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