Rost, Plancha und Feuerplatte bieten grenzenlose Möglichkeiten
Grillen - Kochvergnügen, das nicht aus der Mode kommt

Nicht nur Fleisch findet auf dem Grill Platz. Von Gemüse bis hin zu süßen Köstlichkeiten reicht aktuell die Genuss-Palette. Foto: pixabay
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  • Nicht nur Fleisch findet auf dem Grill Platz. Von Gemüse bis hin zu süßen Köstlichkeiten reicht aktuell die Genuss-Palette. Foto: pixabay
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Wenn man den Veröffentlichungen glauben darf, ist das Grillen des Deutschen liebstes Hobby. Saftig gegrillte Rindersteaks, knackige Bratwürste und ein unwiderstehlicher Duft: Wenn im Sommer die Sonne vom Himmel lacht, gibt es für die meisten Deutschen nichts Schöneres als zu grillen.

Interessant ist die stetige Entwicklung und große Kreativität in Sachen Grillen. Neben deftigen Gerichten begeistern immer öfter ganz neue Zutaten und Rezeptvariationen die Grillgemeinschaft. War es früher meist nur der Grillrost, auf den aufgelegt wurde, kommen jetzt auch Plancha oder Feuerplatten zum Einsatz.

Das Grillen oder eigentlich das Braten auf einer Feuerplatte erfreut sich seit rund ein bis zwei Jahren extrem großer Beliebtheit. Feuertonne oder -schale haben inzwischen in vielen heimischen Gärten ihren Einzug gehalten und ermöglichen damit fast grenzenloses Grillvergnügen.

Angeboten in Durchmessern von 80 bis 100 Zentimeter, bieten die Feuerplatten auch größeren Gesellschaften ausreichend Platz für das Grillgut. Auf der Metall-oberfläche der Feuerplatte entstehen mehrere Grillzonen, auf der sich so gut wie jedes Grillgut zubereiten lässt.

Wer in Sachen Grillen Neuland betritt, sollte sich darüber im Klaren sein, welche Ansprüche er an das Freiluftkochen stellt. Grills unterscheiden sich hauptsächlich in der Art, wie sie die Hitze zum Grillen erzeugen: mit Holzkohle beziehungsweise Briketts, Gas oder Strom. Darunter gib es zahlreiche Unterformen und Spezial-Grills für verschiedene Anlässe. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal: offene Grills und solche mit Deckel.

Die wohl beliebteste und "ursprünglichste" Art zu grillen ist zweifellos das mit Holzkohle. Ein wenig Geduld sollte bei dieser Methode allerdings mitgebracht werden, denn die Grillkohle muss erst ordentlich durchglühen und Hitze erzeugen. Etwa 30 bis 40 Minuten sollten eingeplant werden, bis die Leckereien genossen werden können.

Deutlich schneller geht es mit den Elektrogrills. Einfach den Stecker in die Steckdose und in wenigen Minuten ist der Grill startklar. Neben der Zeitersparnis bietet sich noch eine weiterer großer Vorteil: er entwickelt kaum Rauch, eignet sich somit perfekt für den Balkon und gefährdet bestimmt auch nicht das gute Verhältnis zum Nachbarn. Genauso schnell, wenig Rauch, aber noch flexibler als der Elektrogrill ist der Gasgrill, der wie ein Gasherd funktioniert: auf den Knopf drücken, die Flamme springt an und das Grillgut kann aufgelegt werden. Die Temperatur lässt sich wie beim Elektrogrill ganz einfach und unkompliziert regeln.

Und ganz egal für welchen Grill man sich letztendlich entscheidet, was dann auf Rost oder Platte zubereitet wird, sorgt für den sommerlichen Genuss. Neben Klassikern wie Würstchen, Gemüse, Grillkäse und Co. kann man auch Obst zubereiten. Dabei sollte auf eine konstante und moderate Temperatur geachtet und hohe Temperaturen vermieden werden. Außerdem sollte das Obst nicht zu viel Zeit auf dem Grill verbringen, da es sonst schnell matschig wird. Sechs bis acht Minuten reichen in der Regel aus. So sind unter anderem Erdbeeren vom Grill ein echter Hochgenuss, aber auch exotische Früchte wie Mango oder Papaya haben ihren Charme. Das Obst vor dem Grillen am besten in Honig und Zitronensaft legen und während des Grillens immer wieder mit Honig bestreichen.

Ein echter Geheimtipp ist gegrillte Wassermelone. Denn der Sommerklassiker verbindet sich beim Grillen wunderbar mit den Rost- und Raucharomen. Garniert mit frischem Pesto und feinem Fetakäse wird daraus eine leckere Vorspeise, über die auch die Gäste staunen werden. mn

Nicht nur Fleisch findet auf dem Grill Platz. Von Gemüse bis hin zu süßen Köstlichkeiten reicht aktuell die Genuss-Palette. Foto: pixabay
Die Feuerplatte bietet vielen Köstlichkeiten Platz. 
Foto: Marie Neumann
Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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