Atemschutzmasken dringend benötigt
DRK bietet um Unterstützung

Bühl/Achern (st). Der hohe Bedarf an Atemschutz und die erschwerte Versorgung in der Corona-Pandemie macht eine ungewöhnliche Maßnahme zu einem guten Mittel: das Nähen von einfachen Atemschutzmasken aus waschbarem Stoff. Über freiwillige Helfer in den Ortsvereinen wurde deshalb eine Nähinitiative gestartet.

Kein Ersatz für medizinische Schutzmasken

Die handgenähten Masken ersetzen ausdrücklich nicht die zugelassenen Schutzmasken für den medizinischen Gebrauch im Rettungsdienst. Selbstgenähte Stoffmasken sind ein Behelfs-Mund- und Nasenschutz und bieten durchaus einen gewissen Schutz. Deshalb können sie für die Mitarbeiter des DRK dort eingesetzt werden, wo keine medizinische Indikation vorliegt, aber jede potentielle Ansteckung vermieden werden muss. Dies sind vor allem die Einsatzbereiche in der Pflege und den sozialen Diensten des DRK-Kreisverbandes. Da das Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, können hierbei Stoffmasken verwendet werden.

Wer gerne mithelfen möchte, Schutzmasken zu nähen und den DRK-Kreisverband zu unterstützen, ist herzlich dazu aufgefordert. Ein Schnittmuster und Hinweise zu geeignetem Stoff und zum Nähen stellt der DRK-Kreisverband per E-Mail bereit.

FFP2- und FFP3-Schutzmasken dringend benötigt

Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern appelliert an die Bevölkerung sowie ortsansässige Firmen und Gewerbetreibende, sich mit dem DRK in Verbindung zu setzen, wenn Eigenvorräte an FFP2- und FFP3-Schutzmasken und Einmalhandschuhen in Originalverpackung abgegeben werden können. Nur mit der ausreichenden Versorgung mit Schutz- und Hygieneausrüstung kann der Rettungsdienst weiterhin einsatzfähig bleiben.

Schutzmaterial unverzichtbar

FFP2 und FFP3 Masken sind medizinisches Schutzmaterial und für medizinisches Fachpersonal im Rettungsdienst und in der Pflege unverzichtbar. Diese Masken werden zum Beispiel aber auch für Handwerker genutzt. Jeder Notfallsanitäter, jede Fachpflegekraft, jeder FSJler ist Bruder oder Schwester, Mutter oder Vater, Freundin oder Freund. Sie sind diejenigen, die jetzt nicht einfach zuhause bleiben können. Sie stehen im direkten Kontakt zum Coronavirus und haben keine Möglichkeit sich zu schützen.Deshalb bittet der DRK-Kreisverband dringend um Meldung und Abgabe von vorhandenen Beständen.

Kontakt für die Schutzmasken: info@drk-buehl-achern.de; Telefon 07223/9877504.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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