Bilanz für 2025
Förderverein Telefonseelsorge gut aufgestellt
Ortenau (st) In der jüngsten Sitzung des Fördervereins Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden konnte der Vorsitzende Eberhard Roth eine positive Bilanz über das Berichtsjahr 2025 ziehen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden wird personell und finanziell von der evangelischen und katholischen Kirche getragen. Aufgrund der geringer werdenden finanziellen Spielräume im Zusammenhang mit der rückläufigen Zahl von Gemeindegliedern, ist die Telefonseelsorge zunehmend auf Spenden und Sponsoring angewiesen. Diese Aufgabe übernimmt der Förderkreis bereits seit über 20 Jahren.
Neben zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sind über 80 Ehrenamtliche täglich 24 Stunden im Einsatz. Im Berichtsjahr 2025 sind rund 13.600 Anrufe und Chats geführt worden, so die Leiterin des Telefonseelsorge, Elke Wahl.
Unterschiedlichste Themen
Themen wie Ängste, Stress, Depressionen, Einsamkeit, familiäre Probleme, Partnerschaftsbeziehungen, körperliches Befinden bis hin zu Suizid waren die Inhalte der Gespräche mit den Ratsuchenden. In der Zeit der Pandemie ist nochmal verstärkt deutlich geworden wie wichtig diese anonyme Anlaufstelle für die Menschen auch in unserer Region geworden ist.
Die ehrenamtlich Tätigen brauchen viel Geduld, ein gutes Zuhör- und Einfühlungsvermögen, um den in der Regel mit Sorgen beladenen Anrufern die richtigen Antworten geben zu können.
Durch enge Begleitung und regelmäßige fachliche Schulungen durch ausgebildetes und erfahrenes Fachpersonal werden die Ehrenamtlichen auf diese Aufgabe gezielt vorbereitet und ständig unterstützt. So hat auch im Berichtsjahr unter anderem wieder eine Klausur stattgefunden. Dafür werden dringend Gelder benötigt die von den beiden Kirchen nicht mehr im erforderlichen Umfang bereitgestellt werden können. Der Förderverein bittet seine Mitglieder, Freunde und Sponsoren um finanzielle Unterstützung, damit diese unverzichtbaren Aufgaben im ehrenamtlichen Bereich finanziell abgedeckt werden können.
Dadurch konnten im Berichtsjahr wieder Mittel im hohen vierstelligen Bereich eingenommen werden. Dies wurde im Rechenschaftsbericht des Rechners Andreas Eidel bestätigt und von der Versammlung mit großer Dankbarkeit und Freude aufgenommen.
Ohne diese Unterstützung könnte der Umfang der Telefonseelsorge nicht aufrechterhalten werden. Daher geht der Appell und die Bitte des 1. Vorsitzenden Eberhard Roth an die Mitglieder und Freunde der Telefonseelsorge weiter für die Unterstützung zu werben, damit Menschen in Sorge und Not auch in Zukunft diese wichtige Anlaufstelle erreichen können.
Mit Beifall wurde in der Mitgliederversammlung die Bereitschaft des ehemaligen Bürgermeisters Alexander Schröder aus Meißenheim aufgenommen, der künftig im Vorstand des Fördervereines aktiv mitwirken wird. Auch im laufenden Jahr wird der Förderverein wieder die Werbetrommel für Spenden rühren und potentielle Sponsoren kontaktieren.








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