EUTB
Hilfen rund um das Thema Behinderung

Von links: Anna Bürkle, Stefan Rendler, Ulrich Flößer, Swen Näger und Recep Bozyel mit den beiden Blindenhunden Elias und Gerry
  • Von links: Anna Bürkle, Stefan Rendler, Ulrich Flößer, Swen Näger und Recep Bozyel mit den beiden Blindenhunden Elias und Gerry
  • Foto: EUTB Ortenau
  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Ortenau (st). EUTB Ortenau steht für Orientierungs-, Entscheidungs- und Planungshilfen zu allen Fragen rund um das Thema Behinderung. Im vergangenen Jahr zählt die EUTB Ortenau 574 unabhängige Beratungen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das dreiköpfige hauptamtliche Beraterteam ist seit Mai 2018 im gesamten Ortenaukreis aktiv. Für Leiterin Juliane Feldbausch ist ein Wegweiser das passende Bild für ihre Arbeit: „Wir zeigen Möglichkeiten auf, entwickeln mit unseren Ratsuchenden Perspektiven und unterstützen bei der Umsetzung.“ Das Beratungsangebot kann an fünf barrierefreien Standorten im Ortenaukreis in Anspruch genommen werden. Neben dem Hauptstandort in Offenburg finden regelmäßig in Achern, Kehl, Oberkirch und Lahr Sprechzeiten statt. Die Terminvergabe erfolgt nach vorheriger Vereinbarung. Dienstagvormittag können Ratsuchende von 9.30 bis 12 Uhr ohne Termin in die offene Sprechstunde nach Offenburg in die Kesselstraße 10 kommen. Dabei bringen auch ehrenamtliche Berater eigenen Erfahrungsschatz ein. Vier ehrenamtliche Peer-Berater verstärken das EUTB-Team. Peer-Berater sind betroffene Personen, die andere Betroffene beraten. Sie verfügen über ein großes persönliches Erfahrungswissen, das sie weitergeben. Ihnen gegenüber fällt es Ratsuchenden oftmals leichter, sich zu öffnen. Dies bestätigt auch EUTB-Peer-Beraterin Anna Bürkle: „Ähnliche Erlebnisse und Erfahrungen stellen einfacher eine Vertrauensbasis her und sind eine gute Gesprächsgrundlage.“
„All unsere ehrenamtlichen Peer-Berater sind Menschen mit Behinderung. Sie sind bereit, über ihre Erfahrungen zu sprechen und diese weiterzugeben. Ihre Bereitschaft und Offenheit bereichert unsere Arbeit,“ erklärt Feldbausch. Neben Anna Bürkle bringen sich Stefan Rendler, Swen Näger und Recep Bozyel ehrenamtlich in die EUTB ein. Ihr Erfahrungswissen liegt in den Bereichen Depression, Sehbehinderung, Erblindung und geistige Behinderung. Monatlich treffen sich die Ehrenamtlichen mit dem Peer-Seminarleiter Ulrich Flößer zur Wissensvermittlung und Selbstreflexion sowie zum Erfahrungsaustausch. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Heilerziehungspfleger und Heilpädagoge weiß der Seminarleiter, wie Vertrauen zu Menschen mit Behinderung aufgebaut und vorhandene Fähigkeiten gefördert werden können.
Die EUTB Ortenau ist unabhängig von Kostenträgern und Leistungserbringern, heißt es in der Presseinformation weiter. Es ist ein kostenloses Beratungsangebot, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Interessierte können bei Juliane Feldbausch unter der Telefonnummer 0781/28948822 einen Termin vereinbaren.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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