Über 4.500 Impfungen täglich
Ortenau beantragt vier Impfzentren

Offenburg (st). Zur optimalen Abdeckung des Ortenaukreises mit Impfangeboten hat das Landratsamt am Mittwoch, 24. November, beim Sozialministerium Baden-Württemberg insgesamt vier stationäre Kreisimpfzentren beantragt. Das Sozialministerium hat den Landkreisen Mitte November die Möglichkeit eingeräumt, den Bedarf an zusätzlichen Impfkapazitäten zu melden.

Standort: Haslach, Lahr, Oberkirch und Offenburg

Die vier vom Kreis avisierten Impfzentren könnten in Haslach, Lahr, Oberkirch und Offenburg eingerichtet werden. Dabei soll in Offenburg als Erweiterung zu dem am Montag in Betrieb genommenen Kreis-Impfstützpunkt an der Messe ein Kreisimpfzentrum mit 18 Impfstraßen und einem Zehn-Stunden Betrieb eingerichtet werden. In den anderen Städten sollen jeweils sechs Impfstraßen nach Möglichkeit ebenfalls in einem Zehn-Stunden-Betrieb eröffnet werden.

Strukturen stünden binnen zwei Wochen

„An allen Standorten könnten wir innerhalb von zwei Wochen die bereits bestehenden Strukturen wiederaufbauen und neue Kreisimpfzentren schaffen – und diese auch personell ausstatten. Derzeit gibt es viele kleingliedrige Angebote vor Ort. Diese sind sinnvoll, können die Nachfrage nach Impfungen aber nicht erfüllen. Für uns ist es daher zwingend erforderlich, stationäre Kreisimpfzentren aufzubauen, damit möglichst schnell ein großes Impfangebot geschaffen werden kann“, erläutert Diana Kohlmann, Projektleiterin Impfen im Ortenaukreis.

Gestartet werden kann, sobald die Finanzierungszusage des Sozialministeriums vorliegt. Die Prüfung der Anträge wurde noch für diese Woche zugesichert. Dabei will der Kreis in Offenburg erneut auf die Zusammenarbeit mit der Messe Offenburg bauen. Dort könnte, bei einer Zusage von 18 Impfstraßen, wieder eine größere Halle ausgebaut werden.

Für das Kreisimpfzentrum in Lahr ist die Rheintal- oder Großmarkthalle vorgesehen, während in Oberkirch auf die Infrastruktur im ehemaligen Krankenhaus zurückgegriffen werden kann. Auch für Haslach gibt es bereits Angebote der Stadtverwaltung.

Bei der personellen Ausstattung setzt der Ortenaukreis auf seinen bewährten Mitarbeiterpool innerhalb des Landratsamts. Zusätzlich kann zumindest teilweise auf das bereits Anfang 2021 eingestellte Personal zurückgegriffen werden. Vonseiten der Ärzteschaft besteht eine große Bereitschaft im Kreisimpfzentrum mitzuarbeiten. Auch gibt es Angebote der Malteser und des Deutschen Roten Kreuzes, die bereits die Mobilen Impfteams unterstützen.

„Die Organisation mit den Mobilen Impfteams, wie wir sie in den vergangenen Monaten umgesetzt haben und die in dieser Phase auch passend war, bindet in der aktuellen Situation zu viel Zeit und Personal und ist trotz aller Bemühungen nicht ausreichend. Die bewährten Strukturen der Kreisimpfzentren mit ihren großen Impf-Kapazitäten könnten hier Abhilfe schaffen. Ich bin sehr froh, dass viele bis Ende September 2021 in den Kreisimpfzentren eingesetzten Kräfte schon wieder ihre Mitarbeit signalisiert haben. Das erleichtert die Planungen ungemein“, macht Kohlmann deutlich.

Auch bei Einrichtung zusätzlicher Kreisimpfzentren sollen weiterhin Vor-Ort-Termine durch die Mobilen Impfteams angeboten werden.

Deren Angebote sowie Informationen zu weiteren Impfmöglichkeiten finden sich weiterhin auf der Internetseite des Ortenaukreises.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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