SWEG investiert 4,5 Millionen Euro in moderne Linienbusse
Stickoxid-Ausstoß geringer als beim Diesel-PKW

Neue Busse der SWEG in Kehl und Lahr unterwegs
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  • Foto: SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG
  • hochgeladen von Marthe Roth

Ortenau (st). Im Dezember 2018 nehmen die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) und ihre Tochtergesellschaften 17 neue Omnibusse des Typs Mercedes-Benz Citaro in Betrieb – zwölf Solo-Busse und fünf Gelenkbusse. Der Konzern investiert damit insgesamt nochmals rund 4,5 Millionen Euro. Die Busse werden in verschiedenen Verkehrsbetrieben der SWEG eingesetzt, zum Beispiel in der Busleitstelle Kehl, die seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 den neu konzipierten Stadtverkehr durchführt. Auch in Lahr werden die neuen Busse eingesetzt. 

Schadstoffbelastung wird reduziert

Die Busse bieten modernste, effiziente und umweltschonende Technik. Zur Ausstattung gehören hochauflösende TFT-Bildschirme, die den Fahrgästen den Streckenverlauf anzeigen. Die Fahrzeuge verfügen über verbrauchsgünstige Dieselmotoren der Emissionsgruppe Euro 6, durch die der Schadstoffausstoß – insbesondere Partikel und Stickoxide – drastisch verringert wird. Gegenüber der Emissionsgruppe Euro 5 wird die im Abgas enthaltene Partikelmasse um 66 Prozent reduziert. Bei den Stickoxiden handelt es sich sogar um eine Verringerung von 80 Prozent. Die mit der Emissionsgruppe Euro 6 geforderten Emissionsgrenzwerte müssen über eine Laufleistung von 700.000 Kilometern beziehungsweise sieben Jahreeingehalten werden. Die Einhaltung dieser Grenzwerte überprüft der Gesetzgeber stichprobenartig im Realverkehr. Auch Fahrzeuge des SWEG-Fuhrparks wurden bereits erfolgreich einer solchen Überprüfung unterzogen. Vergleichsmessungen haben ergeben, dass ein Diesel-Pkw mit Euro 6 im Realbetrieb das Zweieinhalbfache an Stickoxiden eines Euro-6-Dieselbusses ausstößt. „Euro-6-Dieselbusse sind Teil der Lösung und nicht des Problems “, verdeutlicht der SWEG-Vorstandsvorsitzende Johannes Müller.

Viel Service für die Fahrgäste

Kraftstoff sparen die neuen Linienbusse nicht zuletzt durch das eingesetzte Rekuperationsmodul, wodurch ähnlich wie bei Hybridbussen beim Bremsen die Energie zurückgewonnen wird. Die neuen Busse sind außerdem behindertengerechte Niederflurfahrzeuge und verfügen über Neigetechnik. Dadurch können sie auf der Türseite abgesenkt werden, um mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. Zur Ausstattung gehören weiterhin Klimaanlagen, eine Rollstuhlrampe sowie eine Sondernutzungsfläche für Kinderwagen und Rollstühle. Äußerlich präsentieren sich die Busse in den Farben der SWEG – Weiß und Blau. „Die SWEG wird auch in Zukunft in einen modernen, umweltfreundlichen Fuhrpark investieren, um den Fahrgästen und Auftraggebern ein höchstmögliches Maß an Qualität und Komfort bieten zu können“, sagt Johannes Müller.

Über das Unternehmen

Die SWEG ist ein Unternehmen, das in Baden-Württemberg und teilweise angrenzenden Gebieten Busverkehr im Stadt- und Überlandverkehr sowie Schienengüter- und Schienenpersonennahverkehr betreibt. Im Jahr 2018 ist die Verschmelzung mit der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) mit Sitz in Hechingen zur Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG vollzogen worden. In dem fusionierten Unternehmen arbeiten rund 1.200 Mitarbeiter.

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