14. November 2017, 22:32 Uhr | 0 | 2 Leser

350 Narren stehen Pate beim Einbrauen des Fasnachtsbiers
Zaubersprüche über dem Bauhöfer-Sudkessel

Die Galgenberghexen aus Renchen in Aktion: Mit Malz und Narrenspruch gelingt der Ulmer HexenSud in der Familienbrauerei Bauhöfer garantiert.
Die Galgenberghexen aus Renchen in Aktion: Mit Malz und Narrenspruch gelingt der Ulmer HexenSud in der Familienbrauerei Bauhöfer garantiert. (Foto: suwa)

Renchen-Ulm (suwa). Bunt und gut gelaunt präsentierte sich die Narrenschar, die am 11.11. Pate stand, als das traditionelle Fasnachtsbier in der Familienbrauerei Bauhöfer in Renchen-Ulm eingebraut wurde. 350 Narren aus rund 150 Narrenvereinen zwischen Freiburg und Karlsruhe, Donau-eschingen und Kehl klatschten laut, als Geschäftsführer Siegbert Meier sein "Willkommen in Ulm im Schwarzwald“ entbot.

Siegbert Meier ließ das stürmische Jahr und den juristischen Kampf um „Bauhöfer’s Schwarzwaldmarie“ noch einmal Revue passieren. Aus allen Gerichtsverhandlungen war die Familienbrauerei Bauhöfer als Sieger hervorgegangen und hat es nun auch schriftlich, dass Ulm im Schwarzwald liegt. Aus Narrenmund ertönte dazu immer wieder der Refrain „Liebe, kleine Schwarzwaldmarie“. Großes Lob gab es noch einmal für Braumeister Alexander Schneider und Team für die „weltmeisterlichen“ Biere Ulmer Pilsner und Ulmer Maibock.

Für den Ortenauer Narrenbund lobte Präsidentin Silvia Boschert das Engagement der Brauerei. Das Narrenvolk wurde unter den Klängen der Cool Drummings ins Sudhaus begleitet. Pünktlich um 11.11 Uhr sagten die Galgenberg-Hexen aus Renchen-Ulm ihre Zaubersprüche über dem Sudkessel, begleitet von Hexensudmeister Alexander Schneider und dem Henkersknecht. Am Ende werden rund 100.000 Flaschen Hexensud zur närrischen Zeit in Narrenhand gelangen.