Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden
Positive Bilanz für 2019

Die Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden konnte eine erfolgreiche Bilanz 2019 vorlegen, Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.
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Sasbachwalden (sp). „Das Geschäftsjahr 2019 schließt mit einem zufriedenstellenden Ergebnis ab. Unsere Genossenschaft ist gut aufgestellt“. Diese positive Bilanz konnte Vorstandssprecher Siegbert Hauser den Mitgliedern der Baugenossenschaft Familienheim Mittelbaden im Kurhaus „Zum Alde Gott“ mitteilen, wobei diese durch einen Überschuss von rund 810.000 Euro (242.000 Euro mehr als 2018) bestätigt wurde. Nach der Einstellung von 746.635,26 Euro in die Rücklagen kann an die Mitglieder eine vierprozentige Dividende von 63.178,94 Euro ausgeschüttet werden. Die Bilanzsumme 2019 liegt bei 65,5 Millionen Euro, im Verwaltungsbestand sind 1.207 eigene Mietwohnungen in 80 Häusern, 1.123 fremdverwaltete Wohnungen, 14 Gewerbeeinheiten sowie 505 Garagen. Seit ihrer Gründung am 15. Mai 1949 hat die Genossenschaft 5.825 Häuser beziehungsweise Wohnungen hergestellt.

Erholung erst ab 2021 in Sicht

„Die Corona-Pandemie hat unsere Welt in einen Ausnahmezustand versetzt. Das öffentliche Leben und große Teile der Wirtschaft mussten für einige Wochen fast vollständig heruntergefahren werden. Die Folgen sind derzeit noch nicht absehbar“. Doch Siegbert Hauser konnte auch „erste positive Signale“ erkennen, wiewohl mit einer Erholung frühestens 2021 gerechnet werden könne. Welche Auswirkungen Corona auf die Bau- und Wohnungswirtschaft habe, sei derzeit noch nicht absehbar. „Bisher war unsere Branche verschont, die Auftragsbücher sind noch gut gefüllt. Die weitere Entwicklung hängt stark vom Verlauf und der Dauer der Krise sowie von ökonomischen und regulatorischen Rahmenbedingungen ab“.

Attraktiver Wohnraum

Weiterhin werde es das oberste Ziel der Genossenschaft sein, „attraktiven Wohnraum zu fairen Mietpreisen“ anzubieten, Mietwohnungen zu bauen und den Bestand nachhaltig zu sanieren und zu modernisieren. So stiegen die Aufwendungen für die Instandhaltung und Modernisierung 2019 deutlich und lagen mit 2,55 Millionen Euro 600.000 Euro über dem Vorjahr, zusätzlich wurden 491.000 Euro an Modernisierungskosten aktiviert. In Kehl wurden für 1,36 Millionen Euro Erbpachtgrundstücke von der Stadt gekauft, in Achern waren es zwei Mietshäuser mit acht Wohnungen für 440.000 Euro, so Siegbert Hauser. Im laufenden Jahr würden für Modernisierungen rund 1,8 Millionen Euro investiert. Der Baulandvorrat habe sich gegenüber 2018 nicht verändert und liege bei 8.854 Quadratmeter, was einem Buchwert von rund 988.000 Euro entspricht. Mit dem Bau von 30 Wohnungen in Kehl wird der Bestand an attraktiven Wohnungen in guter Lage ausgebaut.

Dass die Finanzlage im 70. Jahr der Genossenschaft geordnet war, bestätigte Roland Hailer, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Die gesetzliche Prüfung ergab, dass Aufsichtsrat und Vorstand ihre satzungsgemäßen Aufgaben wahrnahmen, die Vermögenslage geordnet sei und es keine Beanstandungen gab. So wurde festgestellt, dass die Genossenschaft ihren Förderzweck durch eine „gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnraumversorgung“ erfüllte.

Vorstand einstimmig entlastet

Die Mitglieder befürworteten einstimmig den Vorschlag, vom Bilanzgewinn eine vierprozentige Dividende auszuschütten und 761,76 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Nach einem Antrag von Klaus Stroh von der Sparkasse Offenburg/Ortenau wurden die Vorstände Siegbert Hauser und Alexander Huber sowie der Aufsichtsrat einstimmig entlastet.

Turnusgemäß liefen die Mandate der Aufsichtsräte Dr. Christian Enders, Dr. Wolfgang G. Müller, Heinz Panter, Claus Preiss und Hans-Peter Schendel aus, sie wurden alle einstimmig wiedergewählt. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde Satzungsänderung vorgenommen. Die Altersgrenze für haupt-, neben- und ehrenamtliche Vorstandsmitglieder wurde aufgehoben sowie die seit 2002 bestehende Gesamtvergütung des Aufsichtsrates den heutigen Voraussetzungen angepasst.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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