Letzte Bilanz Volksbank Kinzigtal – Fusion steht vor Vollzug
Ausschüttung von fünf Prozent Dividende

Die beiden Vorstände Martin Heinzmann (rechts) und Oliver Broghammer
  • Die beiden Vorstände Martin Heinzmann (rechts) und Oliver Broghammer
  • Foto: Volksbank Kinzigtal
  • hochgeladen von Stefan Schartel

Wolfach (st). Mit einer Bilanzsumme von 647 Millionen Euro am Stichtag 31. Dezember 2016 kann die Volksbank Kinzigtal eine Steigerung von 29 Millionen und somit 4,48 Prozent zum Vorjahr vorweisen. Das betreute Kundenkreditvolumen beträgt rund 447 Millionen Euro (+5,6 Prozent), inklusive Verbundpartner 490,9 Millionen Euro (+5,6 Prozent), das betreute Kundenanlagevolumen rund 456,7 Millionen Euro (+5,0 Prozent), inklusive Verbundpartner rund 819,2 Millionen Euro (+5,7 Prozent). Das Eigenkapital beläuft sich auf 65 Million Euro. Das gaben die beiden Vorstandssprecher Martin Heinzmann und Oliver Broghammer bei der Vorstellung der Bilanz bekannt. Die Mitglieder haben sich auf 18.998 (Vorjahr 18.702) erhöht.

Der Rohertrag sank von 18,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 17,3 Millionen Euro 2016. Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt bei 5,8 Millionen Euro (5,8 Millionen 2015), vor Steuern bei 5,7 Millionen Euro (5,4 Millionen 2015), nach Steuern bei 3,6 Millionen Euro (4,1 Millionen Euro 2015).
Noch muss die Vertreterversammlung der Volksbank Kinzigtal im April zustimmen, aber der Vorstand schlägt ihr im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, eine Dividende von fünf Prozent auszuschütten.

Wie die Volksbank Kinzigtal bei der Bilanzpressekonferenz bekannt gab, basiere ihr Erfolg auf das Vertrauen in die Volksbank-Gruppe und die starke Verwurzelung in der Region durch Vereine, Kunden und Mitarbeiter. Das wirtschaftliche Umfeld im Kinzigtal sei intakt. Die Volksbank Kinzigtal habe sich eine nachhaltige, ordentliche und solide Geldpolitik auf die Fahnen geschrieben, außerdem gebe es eine gute Marktdurchdringung mit guten Ergebnissen, insbesondere auch durch die Verbundpartner R+V, Union und BSH. Weiter könne die Bank eine gute Eigenkapitalausstattung vorweisen und erfülle die Anforderungen Basel III. Zudem sei die Einlagen- und Kreditentwicklung überdurchschnittlich.

Derzeit überprüft die Volksbank Kinzigtal ihr Geschäftsstellennetz. Ob Geschäftsstellen geschlossen werden, wird frühestens ab Ende März bekannt gegeben.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Fusion mit der Volksbank Triberg. Der Eintrag der Fusion zur Volksbank Mittlerer Schwarzwald ins genossenschaftliche Register erfolgt Mitte Mai. Die Rechenwerke beider Banken sollen am 20. Mai zusammen gelegt werden.

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