Historische Kriminalfälle und rätselhafte Objekte - Das erste Oktoberwochenende im Vogtsbauernhof

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3. Oktober 2026
11:00 - 17:00 Uhr
4. Oktober 2026
11:00 - 17:00 Uhr

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Rätsel, die bleiben: Die Sonderführung für Familien widmet sich am 4. Oktober rätselhaften und heute fast vergessenen Gegenständen aus früheren Zeiten. | Foto: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Hans-Jörg Haas
  • Rätsel, die bleiben: Die Sonderführung für Familien widmet sich am 4. Oktober rätselhaften und heute fast vergessenen Gegenständen aus früheren Zeiten.
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Historische Kriminalfälle und rätselhafte Objekte stehen am ersten Oktoberwochenende im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach auf dem Programm.  Am Samstag gibt Historiker Dr. Thomas Foerster Einblicke in die Kriminalgeschichte der Ortenau. Am Sonntag nimmt Museumspädagoge Lucas Pilipp gemeinsam mit Familien ungewöhnliche und kuriose Gegenstände aus früheren Zeiten unter die Lupe. 
In der Heuboden-Akademie „Historische Kriminalfälle in der Ortenau“ am Feiertag, Samstag, um 11 Uhr zeichnet der aus der Ortenau stammende Historiker Dr. Thomas Foerster die Entwicklung der Kriminalität in der Region seit etwa 1700 bis ins frühe 20. Jahrhundert nach. Dabei beleuchtet er nicht nur den Wandel der Kriminalität selbst, sondern auch deren Wahrnehmung und den jeweiligen Umgang damit.
Vier konkrete Fälle von Mord und Totschlag aus Ettenheim-Wallburg, Seelbach, Nordrach und Lahr veranschaulichen die verschiedenen Epochen. Thomas Foerster studierte Geschichte, Germanistik und Historische Hilfswissenschaften in Heidelberg, wo er auch promovierte, und beschäftigt sich intensiv mit historischen Kriminalfällen aus der Region.
Die Offene Werkstatt für Familien steht an diesem Samstag unter dem Motto „Alles hält sich die Waage“. Aus Baumscheiben, einem Stock und Schnur können Kinder von 11 bis 16 Uhr eigene kleine Waagen bauen.

Am Sonntag begibt sich Museumspädagoge Lucas Pilipp um 11 Uhr bei der Sonderführung für Familien „Rätsel, die bleiben“ auf Spurensuche nach Gegenständen, deren Verwendung heute nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar ist. Gemeinsam untersuchen die Teilnehmer Form, Material und Gebrauchsspuren und gehen der Frage nach, wozu die Objekte einst dienten. Manche waren früher ganz alltäglich und sind heute nahezu vergessen – bei anderen bleiben selbst bei den Museumsfachleuten noch Fragen offen.
Knifflig wird es auch in der Offenen Werkstatt für Familien. Von 11 bis 16 Uhr können Kinder ein eigenes Brettspiel bauen und anschließend ausprobieren.

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