Menschengroße, amorphe Objekte aus Papier | Eberhard Freudenreich stellt in Städtischer Galerie Lahr aus

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Blick in die Ausstellung Eberhard Freudenreich „ausgezogen – angezogen“,  | Foto: Stadt Lahr
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Menschengroße, amorphe Objekte aus Papier. Eberhard Freudenreich stellt in Städtischer Galerie Lahr aus

Filigran und doch erstaunlich robust kommen die Plastiken von Eberhard Freudenreich daher. Aus unzähligen kleinen gefalteten Drei-, Vier- und Fünfecken entstehen zusammengefügt beinahe menschengroße amorphe Objekte – „Addition“, wie Eberhardt Freudenreich seine Skulpturen aus Papier mathematisch-nüchtern nennt. Von Sonntag, 3. März bis Sonntag, 7. April zeigt Freudenreich seine Werke unter dem Titel „ausgezogen – angezogen“ in der Städtischen Galerie Lahr.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 3. März um 11 Uhr. Es begrüßt der Erste Bürgermeister der Stadt Lahr Guido Schöneboom. Zur Einführung spricht Dr. Antje Lechleiter. Der Künstler wird anwesend sein.

Die Ausstellung ist während der Laufzeit der Ausstellung jeweils mittwochs bis freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags und sonntags durchgehend von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Zeiten gelten auch an den Feiertagen, Karfreitag (16-18 Uhr), Ostersonntag (11 bis 17 Uhr) und zusätzlich am Ostermontag (11 bis 17 Uhr) geöffnet. Sowohl die Vernissage als auch der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Beim Betrachten der Plastiken ist man geneigt in der einen eine neugierige Frau zu entdecken, in der anderen einen entspannten Buddha, in der dritten eine nachhaltige vertikale Architektur in Feng-Shui-Norm. Nichts von alledem intendiert der Künstler. „Je nach Lichteinfall weisen die Kanten den Flächen eine Schatten- oder Reflexionsfläche zu, die die Erscheinung des Objekts im tageszeitlichen Verlauf beeinflussen. Im Objekt selbst entstehen durch das Aneinanderreihen der Module Spannungen, die das Objekt formen,“ erklärt der Künstler. Aber Assoziationen sind selbstverständlich erlaubt.

Vor circa zehn Jahren entdeckte Eberhard Freudenreich Origami, die Kunst des Papierfaltens, als Variante für sein Werk – die gefaltete Kante als nichts anderes als eine Linie im Raum – eine konsequente Fortsetzung seiner graphischen Fragestellungen. Im Laufe des Prozesses entwickelten die Faltungen ein Eigenleben und damit entsteht die neue, vierte Dimension (4D) der Arbeiten für die Ausstellung „papier = kunst 10“: Zum ersten Mal präsentiert Freudenreich seine „Additionen“ installativ. Er hängt sie von der Decke. Hatten die Betrachterinnen und Betrachter zuvor schon den Plastik immanenten allumsichtigen Freiraum der Betrachtung, kommt jetzt die Dimension Bewegung, durch Luftzug und die Bewegungen der Besucher im Raum hinzu.

Mit den schwarz-weißen „Collagen“, der zweiten präsentierten Werkgruppe, erzählt Freudenreich ebenso eine Graphikgeschichte von der positiven und negativen Form, von Linie und Fläche, Licht und Schatten. Ein Zufall hatte den Künstler auf die Idee gebracht.

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