Weinsüden Pop-Up in Durbach
2.000 Besucher feiern gemeinsam am Köpfle
- Das Weinsüden-Pop-up-Event am Durbcher Köpfle war gut besucht.
- Foto: Durbacher Winzer
- hochgeladen von Christina Großheim
Durbach (st) Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Wein und Reben“ ging das Weinsüden Pop-up am Samstagabend, 8. August, bereits in seine dritte Runde – und setzte seine Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fort. Rund 2.000 Gäste machten sich auf den Weg hinauf zum Durbacher „Köpfle“ und erlebten dort einen außergewöhnlichen Sommerabend mitten in den Reben, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.
Erlesene Durbacher Weine, erfrischende Sommer-Cocktails, feine kulinarische Kleinigkeiten und eine Kulisse, wie sie wohl kaum schöner hätte sein können: Pünktlich zum Abend zeigte sich die Natur von ihrer spektakulärsten Seite. Ein leuchtend rot-gelber Sonnenuntergang tauchte die Weinberge in ein faszinierendes Licht. Der Blick reichte weit über die Rheinebene bis nach Straßburg. Bei bestem Wetter und einer warmen, beinahe tropischen Sommernacht entstand auf dem Durbacher „Köpfle“ ein einzigartiges Flair, das Gäste und Gastgeber gleichermaßen begeisterte.
Gemeinsam stark
Organisiert wurde das Weinsüden Pop-up erneut von den Jungwinzern der Durbacher Winzer eG und dem Schwarzwaldweingut Andreas Männle gemeinsam mit Weinsüden Baden-Württemberg. Das gemeinsame Ziel: Weinbau und Tourismus miteinander verbinden, Menschen für die heimische Kulturlandschaft begeistern und erlebbar machen, welchen besonderen Wert die Weinberge für die Region besitzen.
Dabei war bereits der Weg Teil des Erlebnisses. Das Durbacher „Köpfle“ liegt am höchsten Punkt des Ölbergs und konnte von den Gästen ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Der Aufstieg durch die Weinberge machte zugleich deutlich, unter welchen anspruchsvollen Bedingungen die Winzer in den Durbacher Steillagen arbeiten.
Für die passende musikalische Atmosphäre sorgte DJ D-ONE mit seinem mittlerweile legendären Bulli mitten zwischen den Rebzeilen. Mehr als 150 Liegestühle luden zum entspannten Genießen ein, während Hunderte Lampions die Weinberge nach Einbruch der Dunkelheit in ein weiß-rosafarbenes Lichtermeer verwandelten.
Mit fortschreitender Stunde hielt es allerdings immer weniger Gäste in den Liegestühlen: Die Rebwege verwandelten sich kurzerhand in eine große Tanzfläche. Zwischen Weinbergen, Lampions und sommerlichen Beats wurde bis in die Nacht hinein ausgelassen gefeiert.
Enge Zusammenarbeit
Eine wichtige Botschaft des Abends war erneut die enge Zusammenarbeit der beiden Durbacher Weinbaubetriebe. Sie zeigt, wie aus partnerschaftlichem Denken und gemeinsamen Ideen etwas Besonderes für einen ganzen Weinort entstehen kann. Maria, Jessica und Thomas Männle sowie Jessica Himmelsbach und Stephan Danner bringen es gemeinsam auf den Punkt: „Wir sind ein grandioses Team. Kein Wettbewerb, sondern Gemeinschaft – davon profitieren alle Winzer und der gesamte Weinort Durbach.“ Gerade diese Zusammenarbeit mache das Weinsüden Pop-up zu mehr als einem Weinevent. Es ist ein gemeinsames Bekenntnis zum Weinbau, zur Region und zu Durbach.
Auch kulinarisch stand der Abend ganz im Zeichen des Genusses. Aus dem Wein- und Sektportfolio des Schwarzwaldweinguts Andreas Männle und der Durbacher Winzer eG konnten die Besucher nach Herzenslust ihre persönlichen Favoriten auswählen. Besonders gefragt waren auch die beiden eigens angebotenen Sommerdrinks: der „Ölberg- Spritz“ sowie die alkoholfreie Variante „Köpfle-Fitz“. Perfekt gekühlt und in Ice-Bags serviert, waren Weine, Sekte und Cocktails die idealen Begleiter für diese außergewöhnliche Sommernacht.
Wo rund 2.000 Menschen gemeinsam feiern, darf auch einmal der eine oder andere Beat etwas weiter durch das Tal getragen werden. Sollte es in dieser besonderen Sommernacht stellenweise etwas lauter geworden sein, bitten die Veranstalter die Anwohner um Verständnis. Ebenso ein großes Dankeschön an die Durbacher Winzerfamilien, die uns die Rebwege für dieses Event freigehalten haben, obwohl viele aufgrund der Trockenheit dort normalerweise Ihre Bewässerungswagen stehen hätten. „Gleichzeitig ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die hier so grandioses geleistet haben. Nicht nur für die beiden Weinbaubetriebe, sondern für den ganzen Ort Durbach und die Region darüber hinaus“, so Andreas König, Bürgermeister von Durbach. Besonders gefreut hat auch alle Beteiligten, dass unsere Besucher so verantwortungsvoll mit der Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr umgegangen sind.










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