Die Ausbildung im grafischen Gewerbe hat Inge Panter einen konsequenten Weg in ihrer künstlerischen Entwicklung gehen lassen.
In Ihren Bildern, die teils beinahe "aus dem Format" fallen, dominieren häufig auf den ersten Blick grafische Elemente. Daraus entstehen aber abstrakte Formen, die mit Grafik an sich nur wenig gemein haben. Das meistert die Künstlerin mit ihrer perfekt beherrschten Klaviatur der Farbgebung.
Zahlreiche Schichten mit lasierenden Farben verleihen ihren Gemälden eine besondere Leuchtkraft.
So kommt die Farbe in Form - wie schon der Titel der Ausstellung besagt.
Dabei ist die Bildgestaltung keinesfalls, wie man annehmen mag, konstruktiv und bildlich durchgeplant. Vielmehr lässt sich Inge Panter von dem Herstellungsprozess selbst inspirieren. So baut sie die Malgründe selbst zusammen, bestückt sie mit Leinwand und grundiert sie - schon die Spuren dieses Materialauftrags geben erste Formvorgaben. Aus dem Fundus vorbereiteter Leinwände greift die Künstlerin spontan eine bestimmte Größe heraus und beginnt mit meist klaren Farben eine Art Untermalung.
Nach und nach entstehen dabei Formen, werden wieder unterteilt und neu arrangiert, Lasurschichten werden übereinandergelegt, bis die Form für Inge Panter stimmig erscheint. Mit Linien, Licht und Schatten werden abschließend die Formen verfeinert und ausgearbeitet. Und dennoch bleibt die Farbauswahl intuitiv.
Die einführenden Worte zur Vernissage hält Frau Dr. Mona Fuchs; Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Saxophonisten Joshua Trefzer – zwei Garanten für eine außergewöhnliche Vernissage!






