Tagesseminar mit Dietmar Krieger
Menschen, die trauern und weinen gelten in der Gesellschaft immer noch als unzurechnungsfähig. - Wie wagen wir wieder, Traurigkeit zu äußern und Sensibilität zuzulassen?
Menschen, die trauern und weinen, das sind in den Augen unserer Gesellschaft immer noch die Unzurechnungsfähigen, die Lebensuntüchtigen, und dieses Reglement geht bis in den Privatbereich. Je mehr wir Traurigkeit fühlen, desto weniger wagen wir am Ende, sie zu äußern.
Was aber wäre, wir gäben den ganzen Plunder fauler Selbstbeweise von »Stärke« einfach auf, und wir hätten den Mut, das auszusprechen, was uns schmerzt, womöglich seit Kindertagen? Wir leugneten ganz einfach die Pflicht, immer wieder hinwegzugehen über den Schmerz und die Zähne zusammenzubeißen; wir würden sagen und aussprechen, was weh tut und was weh getan hat, und es gäbe eine Sensibilität des Leids an der richtigen Stelle - Glücklich die Menschen, die das wagen und ihre Sensibilität nicht abtöten, und in ihrem Herzen weiter als Wert und Kostbarkeit bewahren!
Mittels Vortrags, Gesprächen und Übungen machen wir uns bei diesem Seminar auf den Weg zu unseren nicht geweinten Tränen und öffnen uns unserer Trauer.
Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung Ortenau, Poststraße
Anmeldung erforderlich!
Telefon: 0781 932 229 30
E-Mail: eeb.ortenau@kbz.ekiba.de
Seminargebühr 80 EUR







