Kaufmännische Schulen Hausach
Die Schüler in den Klassen ganz gezielt informieren

Hausach (cao). Wenig Einfluss darauf, wie viele Schüler beispielsweise in den Einzelhandelsklassen unterrichtet werden, hat die Kaufmännische Schule in Hausach. „Da sind wir von den Betrieben abhängig“, macht Uwe Arnold im Gespräch mit dem Stadtanzeiger-Verlag deutlich. Der Abteilungsleiter für die Kaufmännische Berufsfachschule, Berufsfachschule Wirtschaft und Berufskolleg I und II, erklärt, dass Firmen und Betriebe, ihre freien Ausbildungsplätze in der Schule aushängen. In den Kaufmännischen Schulen in Hausach werden angehende Einzelhandels- und Industriekaufleute unterrichtet.

„Wir schauen, dass wir mit Flyern und Infomaterial gezielt in die Klassen reingehen“, so Arnold. Gemeint sind damit die Berufsfachschulklassen mit Schülern, die dort ihre Mittlere Reife erlangen sowie die Berufskollegklassen mit dem Abschluss der Fachhochschulreife.

Mit der jährlich von Uwe Arnold initiierten und organisierten Ausbildungsbörse, bei der sich Firmen aus der Region präsentieren, unterstützt die Schule in Sachen Berufswahl. Dabei stellten in diesem Jahr in der Stadthalle in Hausach 39 Ausbildungsbetriebe aus der Region sich und ihre Ausbildungsberufe vor. Neben den Ausbildungsverantwortlichen waren an den Ständen auch viele Auszubildende anzutreffen, die in lockerer Atmosphäre mit den Schülern ins Gespräch kamen und von ihren Erfahrungen im Betrieb berichten konnten. So verwunderte es nicht, dass man auf viele ehemalige Schüler traf, die nach ihrem Schulabschluss erfolgreich ins Berufsleben gestartet sind.

Neben einigen Handwerksbetrieben aus der Region fanden sich unter den Unternehmen auch viele Industriebetriebe sowie einige Aussteller aus den Bereichen Dienstleistung, Verwaltung und Soziales.
Auch beim ebenfalls jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür der Kaufmännischen Schule  kann sich ein umfassendes Bild über die Möglichkeiten verschafft werden. Ob die Schüler solche Angebote jedoch nutzen und sich gezielt auf einen Ausbildungsplatz bewerben, das liege an den Schülern allein. Eines sei jedoch klar betont Uwe Arnold: „Die Zahl der Auszubildenden geht leider zurück."

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