Fischerbacher MTB-Ass bei der Eliminator-Renn-Serie in Frankreich
Felix Klausmann sprintet beim Weltcup auf den zweiten Platz

Felix Klausmann (links) katapultiert sich auf den zweiten Platz der Weltcup-Gesamtwertung.
  • Felix Klausmann (links) katapultiert sich auf den zweiten Platz der Weltcup-Gesamtwertung.
  • Foto: Alfred Klausmann
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Bei der zweiten Runde der Eliminator-Weltcup-Serie hat der Fischerbacher Felix Klausmann (SC Hausach/Team LinkRadQuadrat) in Villard-de-Lans (Frankreich) zum zweiten Mal das Podest erobert. Nur der Franzose Hugo Briatta war im Finale schneller. Klausmann ließ im Finale den amtierenden Weltmeister Titouan Perrin Ganier aus Frankreich sowie den amtierenden deutschen Meister Simon Gegenheimer hinter sich. Damit katapultierte sich das 22-jährige Sprint-Ass auch in der Weltcup-Gesamtwertung auf Rang zwei.

Auf dem sehr eng gesteckten und welligen Stadtkurs im Zentrum Villard de Lans qualifizierte sich Felix Klausmann als Vierter für die Finalläufe. Im Achtelfinale setzte sich Klausmann mit einem tollen Start gleich an die Spitze. „Die Strecke hatte einige Höhenmeter, so dass man sich die Kräfte gut einteilen musste. Ich habe versucht, im Achtelfinale nicht gleich alle Körner zu verschießen, drosselte in Runde zwei das Tempo und qualifizierte mich als Zweiter für das Viertelfinale“, erklärte Klausmann. Im Viertelfinale wurde es turbulent. Nach Runde eins lag der Fahrer des SC Hausach/Team LinkRadQuadrat noch auf Rang drei. „Erst am letzten Anstieg fand ich eine Lücke, konnte mich auf Platz zwei nach vorne schieben und so den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.“ Im Halbfinale heißt es dann „Alles oder nichts“. Nach dem Start klemmte sich Klausmann gleich ans Hinterrad des Franzosen Hugo Briatta. Diese Position konnte er bis ins Ziel halten und sich vor dem spanischen Meister Alberto Mingorance den Finaleinzug sichern.
Im Finale musste sich Klausmann neben Briatta mit Weltmeister Titouan Perrin Ganier (Frankreich) und dem deutschen Meister Simon Gegenheimer auseinander setzen. Diese vier Finalisten hatten auch in der Qualifikation die besten Zeiten abgeliefert. Auch im Finale fuhr Klausmann vom Start weg am Hinterrad des späteren Siegers. Das Quartett blieb eng zusammen. Am letzten Anstieg und auf der kurzen Zielgeraden versuchte Klausmann nochmal alles, um Briatta zu attackieren. „Er war heute einfach zu stark“, gestand der Fischerbacher. „Mit dem zweiten Platz, vor Weltmeister Ganier, kann ich aber sehr zufrieden sein. Das zeigt mir, dass ich in der Weltelite vorne mit dabei bin.“

Der Hausacher Sprinter feierte sein bisher bestes Weltcup-Resultat und nach Rang drei in Barcelona ist er in der Weltcup-Gesamtwertung jetzt Zweiter hinter Briatta, der in Barcelona nur Achter war.

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