KICKBOXEN: Super Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften in Athen
Jenny Dahlström holt WM-Titel, dazu noch die Bronzemedaille

Jenny Dahlström gewann bei den Weltmeisterschaften im Kickboxen Gold und Silber.
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Athen (shu). Ein großartiger Erfolg für die Sportschule Stefan Huber aus Kappelrodeck gelang in diesem Jahr Jenny Dahlström. Sie sicherte sich den Weltmeistertitel im Kickboxen der WKU (World Kickboxing an Karate Union) in Athen. Ausgetragen wurde das Turnier im Herzen von Griechenland, im Dios Sportscenter. Mit über 1800 Startern aus 38 Nationen war die diesjährige Weltmeisterschaft deutlich besser und noch stärker besetzt, als die Jahre zuvor.
Jenny Dahlström hatte sich durch konstante und sehr gute Leistungen im vergangenen Jahr auf den Qualifikationsturnieren mit dem Ranglistenplatz eins der deutschen Rangliste in den Klassen Pointfighting und Leichtkontakt Kickboxen für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Sie startete gleich in zwei Kategorien. Zunächst einmal im Pointfighting, auch Semikontaktkickboxen genannt, aber auch im Leichtkontakt-Kickboxen wollte sie sich mit den Besten messen. Beide Kampfstile bestritt sie in der Damenklasse bis 65 Kilogramm.
Im Leichtkontakt musste sie sich in der Vorrunde einer starken Schottin sehr knapp mit 2:1 Kampfrichterstimmen geschlagen geben. Trotzdem bekam sie Lob und Anerkennung vom Bundestrainer zugesprochen und darf mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein. Durch ihre permanent sehr guten Leistungen wurde Jenny zusätzlich für den Teamkampf im Pointfighting nominiert. Hier trat sie im Team zusammen mit Sophie Finsterwalder aus Hamburg und Ilayda Tunc aus Duisburg an. Nachdem sie als Mannschaft in den Vorrunden überzeugen konnten und alle Kämpfe klar gewannen, mussten sie sich im Halbfinale dem späteren Weltmeisterteam aus der USA geschlagen geben und erkämpften sich noch die Bronzemedaille.

Mit starken Kämpfen konnte sie in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Pointfighting, alle Vorrundengegnerinnen, teilweise sogar deutlich, besiegen und sie marschierte bis ins Finale durch. Hier kam es zu einem rein deutschen Finale. Auf der anderen Poolseite hatte sich ihre Teamfight-Kollegin Ilayda Tunc aus Duisburg qualifiziert. Es war ein Finale auf hohem Niveau. Jenny konnte zwar gleich zu Anfang der ersten Runde mit einem Kick zum Kopf mit zwei Punkten in Führung gehen, aber auch Ilayda erkämpfte sich einen Punkt nach dem anderen. Durch gute Bein- und Bewegungsarbeit machte Jenny es ihrer Gegnerin aber schwer. Man merkte, dass sich beide Kämpferinnen die erste Runde zum abtasten nahmen. So stand es schließlich nach Punkten 3:3. Nun entfachte sich ein wahrer Krimi. Jenny fiel kurzzeitig mit 5:8 Punkten in Rückstand, kämpfte sich souverän mit schnellen Fäusten aber wieder ran, sodass es nach Ablauf der regulären Kampfzeit 9:9 Punkte stand. Somit ging es in die einminütige Verlängerung. Hier drehte Jenny nochmal richtig auf und sicherte sich ein Punkt nach dem anderen mit ihren starken Kicks. Am Ende konnte sie den Finalkrimi mit 16:14 Punkten für sich entscheiden und holte sich die Goldmedaille.

Mit einem überragenden Ergebnis von einer Gold- und einer Bronzemedaille kehrt Jenny wieder nach Hause zurück. Einen maßgeblichen Teil am Erfolg trug auch Trainer Stefan Huber bei, der Jenny über Wochen intensiv auf das Turnier vorbereitete.

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