Leibgarde des Papstes im Europa-Park
Besuch der Schweizergarde

Eine nasse Abkühlung für die Schweizergarde
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  • Eine nasse Abkühlung für die Schweizergarde
  • Foto: Europa-Park
  • hochgeladen von Daniela Santo

Rust (st). „Silver Star“, „Atlantica SuperSplash“, „WODAN - Timburcoaster“, „ARTHUR“ - die Achterbahnen haben es den Elitesoldaten aus dem Vatikan angetan, die für den Schutz des Papstes zuständig sind. Erstmals entschieden sich die Mitglieder der Schweizergarde für einen großen Ausflug aus dem Vatikan nach Rust in den Europa-Park. Der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde, Oberst Christoph Graf, betonte: „Ausschlaggebend für unseren Besuch ist der gute Kontakt, den wir seit vielen Jahren zur Inhaberfamilie Mack haben. So haben wir uns entschieden, in diesem Jahr hierher zu kommen. Aber keine Sorge, der Papst bleibt dennoch gut bewacht: Zwei Drittel der rund 150 Schweizergardisten bleiben im Vatikan und nur 50 Mann sind unterwegs zum Jahresausflug, der in drei Abschnitten absolviert wird.“

Ehre und Privileg

Die Mitglieder der Päpstlichen Leibgarde hatten jedenfalls riesigen Spaß in Deutschlands größtem Freizeitpark, wo übrigens seit Jahren mehrere original Uniformen der Schweizergarde im Hotel Colosseo ausgestellt sind. Seit dem 16. Jahrhundert stellen die Schweizer traditionell die Mitglieder der Päpstlichen Garde im Vatikan. Oberst Graf: „Man muss Schweizer Bürger sein, katholisch, den Militärdienst absolviert haben, eine abgeschlossene Berufslehre oder das Abitur vorweisen. Die Richtgröße ist 1,74 Meter und man braucht einen guten Leumund, den der örtliche Pfarrer bestätigen muss.“ Der Kommandant betonte im Gespräch mit Familie Mack: „Für uns Schweizer ist es eine riesige Ehre und ein Privileg, die Leibgarde des Papstes zu stellen. Ich kann mir keine schönere Aufgabe vorstellen.“

Enger Kontakt

Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Wir freuen uns sehr, dass die gesamte Schweizergarde bei uns zu Besuch ist und hier Spaß hat. An diesen Tagen wurde der Europa-Park zu einem der am besten beschützten Plätze in Süddeutschland. Wir haben seit vielen Jahren einen sehr engen Kontakt zu unseren Schweizer Nachbarn, für die der Europa-Park schon fast zum eigenen Land gehört. So sind wir gemeinsam mit den Eidgenossen stolz darauf, dass sie die Aufgaben der Schweizergarde seit Jahrhunderten so grandios erfüllen.“ Kommandant Oberst Graf geht auch in Deutschlands größtem Freizeitpark mit gutem Beispiel voraus: „Ich bin schon nahezu alle großen und schnellen Achterbahnen hier gefahren. Alleine heute bin ich bereits zweimal mit dem 'Silver Star' in die Tiefe gerauscht. Super, die sind alle toll!“

Eine nasse Abkühlung für die Schweizergarde
Eine nasse Abkühlung für die Schweizergarde

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