Wolfacher Gewerbeverein
Industriestammtisch mit Bürgermeister Thomas Geppert

Von links nach rechts: Thomas Geppert, Matthias Geiger, Sebastian Paschun, Meinrad Borho, Robert Mauerlechner, Reinhold Waidele, Florian Künstle, Pascal Schiefer, Lothar Echle, Ralf Müller, Bruno Heil, Meinrad Borho. (Nicht auf dem Bild die Teilnehmer Reinhard Georg Koch, Julian Koch)
  • Von links nach rechts: Thomas Geppert, Matthias Geiger, Sebastian Paschun, Meinrad Borho, Robert Mauerlechner, Reinhold Waidele, Florian Künstle, Pascal Schiefer, Lothar Echle, Ralf Müller, Bruno Heil, Meinrad Borho. (Nicht auf dem Bild die Teilnehmer Reinhard Georg Koch, Julian Koch)
  • Foto: Gewerbeverein Wolfach
  • hochgeladen von Marthe Roth

Wolfach (st). Zum zehnten Mal trafen sich kürzlich die Vertreter der Wolfacher Industriebetriebe zum Industriestammtisch des Gewerbevereins. Das Treffen fand diesmal beim Mitglied Hotel 3 Könige in Oberwolfach statt. Ebenfalls konnte Bürgermeister Thomas Geppert wieder daran teilnehmen.

Pascal Schiefer, der als Beirat Industrie des Gewerbevereins das Treffen leitete, hob die positive Entwicklung des Industriestammtisches seit seinem Beginn und die Bedeutung des persönlichen Kontaktes hervor. Auch die verstärkte Kenntnis der anderen Industriebetriebe, die durch die Besichtigung eines Betriebes jeweils während des Sommerstammtisches gefördert wird, habe dazu beigetragen, gemeinsame Interessen und Probleme schneller zu erkennen und gemeinsam effektiver anzugehen. Dabei sei die Teilnahme von Bürgermeister Thomas Geppert von besonderer Bedeutung, da sie es ermöglicht, Informationen aus erster Hand auszutauschen und realisierbare Vorgehensweisen zu finden.

Forum Zukunft Wolfach 

Inhaltlich standen diesmal zwei Themen im Vordergrund, nämlich der Arbeitskreis Wirtschaftsförderung im Rahmen des „Forums Zukunft Wolfach“ sowie eine Fragebogenaktion zur Ermittlung und Erfassung aller in Wolfach vertretenen Berufsbilder.

Naturgemäß ist der Arbeitskreis Wirtschaftsförderung für den Gewerbeverein und die Vertreter der Wolfacher Industriebetriebe von besonderem Interesse. Auch Bürgermeister Thomas Geppert bekräftigte die Bedeutung dieses Themas für die Zukunft Wolfachs durch seine Entscheidung zur persönlichen Teilnahme in diesem Gremium. Reinhold Waidele, der diesen Arbeitskreis leitet, umriss die große Bandbreite des Themas Wirtschaftsförderung, das von der Wiederbelebung leerstehender Geschäfte über die Ansiedlung neuer Gewerbe, der vorausschauenden Ausweisung von Gewerbegebieten, bis hin zur Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Internet und Mobilfunk reichen kann. Er nutzte die Gelegenheit, um weitere Teilnehmer, insbesondere auch Jüngere und Vertreter aus den Ortsteilen, für den Arbeitskreis zu gewinnen.

Fragebogenaktion

Bezüglich des zweiten Themas erläuterte Pascal Schiefer die Initiative, mit Hilfe eines Fragebogens alle in den Wolfacher Firmen des Gewerbevereins vertretenen Berufsbilder zu erfassen und transparent darzustellen. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Betriebe branchenabhängig oft nur mit einigen einschlägigen Berufsbildern in Verbindung gebracht werden. Wer nicht weiß, wo er seinen Beruf ausüben kann, wird sich auch dort nicht bewerben. Es geht also darum, die Vielfalt der Berufsbilder am Wirtschaftsstandort Wolfach darzustellen und damit eine Steigerung der Bewerberzahlen – auch für Ausbildungsstellen – mit dem Ziel der Mitarbeiterrekrutierung zu erreichen. Die erhobenen Daten, die auch Trends für die Zukunft aufzeigen sollen, können zudem genutzt werden, um künftigen Ausbildungsbedarf, zum Beispiel auch an der Wolfacher Berufsschule, frühzeitig zu erkennen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge

Ein ständiges Thema im Industriestammtisch sind Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Auf Initiative des Gewerbevereins hat der Helferkreis hierzu eine anonymisierte Liste erstellt, aus der Tätigkeitserfahrungen, Sprachkenntnisse und Aufenthaltsstatus der arbeitsfähigen Flüchtlinge ersehen werden können. Dies ermöglicht den einzelnen Firmen, über den Helferkreis Kontakt mit geeignet erscheinenden Flüchtlingen aufzunehmen und sich von ihnen unverbindlich einen Eindruck zu verschaffen. Einzelne Firmen beschäftigen bereits Flüchtlinge mit positiven Erfahrungen.

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