Mirko Schley wird 2020 der Nachfolger von Hansjörg Roth
Durbach bildet neuen Wassermeister aus

Die Nachfolge für Wassermeister Hansjörg Roth (Zweiter von links) ist geregelt, Mirko Schley (Zweiter von rechts) beginnt am 1. Januar bei der Gemeinde Durbach. Betriebshofleiter Johannes Albers (links) und Bürgermeister Andreas König (rechts) bei der Vorstellung
  • Die Nachfolge für Wassermeister Hansjörg Roth (Zweiter von links) ist geregelt, Mirko Schley (Zweiter von rechts) beginnt am 1. Januar bei der Gemeinde Durbach. Betriebshofleiter Johannes Albers (links) und Bürgermeister Andreas König (rechts) bei der Vorstellung
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Durbach (ge). Durbachs Wassermeister Hansjörg Roth geht Mitte 2020 in seinen wohlverdienten Ruhestand. „Weil das Bewerberfeld für Wassermeister sehr dünn gesät ist, haben wir bereits im Frühjahr dieses Jahres den Posten ausgeschrieben“, erklärte Bürgermeister Andreas König beim Pressegespräch am Donnerstagnachmittag im Rathaus. Fünf geeignete Bewerbungen gingen ein, drei Bewerber wurden laut König zum Gespräch ins Rathaus eingeladen.

Am Donnerstagnachmittag wurde schlussendlich der Einstellungsvertrag unterzeichnet. Ab Juli 2020 wird Mirko Schley aus Ebersweier als Wassermeister Chef der örtlichen Trinkwasserversorgung. Der 33-jährige Familienvater ist gelernter Gas- und Wasserinstallateur und absolviert derzeit die Ausbildung zum Industriemeister. Schley wohnt mit seiner Familie in Ebersweier und arbeitete über 13 Jahre bei den Badischen Stahlwerken in Kehl. Schley tritt seinen Dienst bei der Gemeinde Durbach bereits zum 1. Januar 2019 an. Berufsbegleitend wird Schley die Ausbildung zum Wassermeister in Karlsruhe absolvieren.

Über 900 Haushalte hängen derzeit am Durbacher Wassernetz, das laut König auf drei Säulen abgesichert ist. „Wir erhalten unser Trinkwasser aus dem Quellgebiet der Moos und einem Tiefbrunnen in Ebersweier. Beziehen allerdings auch in Spitzenzeiten wie jetzt in diesem Sommer, Wasser aus dem Trinkwassernetz Appenweier." Quellwasserentsäuerung, Hochbehältersanierung und Neubau – über 3,3 Millionen Euro investierte die Gemeinde in den vergangenen Jahren in ihr Wassernetz. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, erklärte Schley, zu dessen Tätigkeitsfeld zukünftig nicht nur die Kontrolle des über 60 Kilometer sich erstreckenden Leitungsnetzes zählt, sondern auch die Aufsicht über zukünftige Bauarbeiten am Netz.

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