Museum für Aktuelle Kunst Durbach
Letzte Ausstellung

Durbach (st). Nach Beendigung der jetzigen Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ am Sonntag, 13. Oktober 2019, wird das Museum für Aktuelle Kunst in Durbach keine weiteren Ausstellungen mehr durchführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sicherung der Arbeitsplätze

Die weitere Entwicklung des Hotels und damit die Sicherung der Arbeitsplätze erfordern neue und zusätzliche Einrichtungen unter Berücksichtigung des Zeitgeschmacks der Gäste. Zudem soll das Zimmerangebot um neue Kategorien erweitert werden. Für diese Entwicklungen wird die Geschossfläche des heutigen Museums benötigt.

Ausstellungen auflösen

„Wir bedauern sehr, dass wir auf das Museum als besondere und imagebildende Einrichtung unseres Hauses verzichten müssen“, betont Geschäftsführer und Eigentümer Rüdiger Hurrle. „Auch im Namen meiner Frau danke ich den Mitarbeiterinnen des Museums für ihre stets zuverlässige und anerkannt gute Führung des Museumsbetriebes. Im Oktober und November 2019 wird unser bewährtes Team die verschiedenen Ausstellungen auflösen und die Leihgaben vereinbarungsgemäß zurückerstatten.“

„KunstKosmos Oberrhein“

Das Projekt „KunstKosmos Oberrhein“, mit dem die 2010 begonnene Ausstellungstätigkeit zu Ende geht, verkörpert eines der Hauptanliegen des Museumsgründers: Die Vielfalt der Kunst am Oberrhein über die Ländergrenzen hinweg zu fördern und zu bewahren, so die Presseinformation weiter. Die Ausstellungsreihe „Profile in der Kunst am Oberrhein“ mündet damit in eine Ausstellung, die mit ihren über 200 Exponaten von rund 120 Künstlern als Herzensangelegenheit Rüdiger Hurrles zu betrachten ist und einen würdigen Abschluss bildet.

Nationale Beachtung

Das Museum hat seit seinem Bestehen wiederholt große Ausstellungen mit nationaler Beachtung durchgeführt; so auch zu Themen der ostdeutschen Kunst. Die Sammlung Hurrle beinhaltet die umfangreichste Privatsammlung von DDR-Kunst. Ein Hauptaugenmerk richtet sich aber auch auf die prägenden Vertreter deutscher und europäischer Gruppen und Bewegungen, die in den vergangenen 60 Jahren Kunstgeschichte geschrieben haben.

Zukunftsüberlegungen

Die Schließung des Ausstellungsbetriebes, weil künftig die Räume nicht mehr zur Verfügung stehen, soll Rüdiger Hurrle mehr Freiräume erschließen für die Ergänzung und Aufbereitung der zusammen mit seiner Frau Dr. Petra Hurrle besonders in den letzten 20 Jahren angewachsenen Sammlung, die auch von anderen Museen als Leihgeber geschätzt wird. Rüdiger Hurrle wird in seine Zukunftsüberlegungen auch mögliche Lösungen einbeziehen, wie für Kunstinteressierte auch in Zukunft Präsentationen aus der Sammlung durchgeführt werden können.

Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche

Rüdiger Hurrle widmet sich zusätzlich mehreren anderen Aufgaben. Er wird in diesem Jahr 83 Jahre alt und setzt sich auch für die Weiterentwicklung seiner Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche in Bad Frankenhausen/Thüringen ein. Neben den bisherigen Hauptindikationen Erkrankungen der Atemwege, der Haut und Adipositas hat er als weiteren Behandlungsschwerpunkt Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen eingerichtet, um einem dringenden Bedarf zu entsprechen. Ferner baut er die Aufnahmemöglichkeiten für Begleitpersonen aus. Die medizinische Rehabilitation von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen verbessert nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Chancen der Teilhabe der Rehabilitanden an Bildung und am sozialen Leben. Diese Ziele sind ihm ein besonderes Anliegen.

Rüdiger Hurrle

Rüdiger Hurrle ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED), Berlin, die ihren ehemaligen Präsidenten im April 2018 besonders geehrt hat. Außerdem ist Rüdiger Hurrle noch immer aktiver Präsident, seit nahezu 50 Jahren, der erfolgreichen Leichtathletik-Gemeinschaft Offenburg (LGO).  Rüdiger Hurrle dankt allen externen Weggefährten, namentlich den Kuratoren, Textautoren und den zahlreichen Künstlern, Galerien, befreundeten Museen für das entgegengebrachte Vertrauen und die gewährte mannigfaltige Unterstützung.

Autor:

Anne-Marie Glaser aus Offenburg

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